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Über die sogenannte Druckzerstörung und Druckverfärbung von Leuchtstoffen

  • A. Schleede
  • J. Schleede-Glassner
Conference paper
Part of the Technisch-wissenschaftliche Abhandlungen der Osram-Gesellschaft book series (OSRAM, volume 7)

Zusammenfassung

Es wird die Druckzerstörung, Druckverfärbung und Regenerierung je eines technisch wichtigen Leuchtstoffs der Gruppe der Zink-(Cadmium-)sulfide und der Gruppe der Silikate (Phosphate) untersucht. Es zeigte sich, daß sich die Leuchtfähigkeit in beiden Fällen durch hinreichend intensive mechanische Beanspruchung weitgehend zerstören läßt, daß die Empfindlichkeit des Silikats aber wesentlich geringer ist als die des Sulfids. Die Gründe hierfür werden an Hand von Mikro- und Röntgen-Aufnahmen im einzelnen dargelegt. Durch Temperung läßt sich die Leuchtfähigkeit wieder regenerieren, jedoch bleibt die Lichtausbeute hinter der ursprünglichen um so mehr zurück, je vollständiger die Zerstörung war. Die Schlußfolgerung hieraus ist, daß man einen Mahlprozeß zum Zweck der Homogenisierung eines Leuchtstoffs bei den Sulfiden ganz vermeiden, bei den Silikaten nur beschränkt in Anwendung bringen sollte. Besser ist es, ein gleichmäßiges Korn durch geeignete Lenkung des chemischen Präparationsprozesses zu erzeugen.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1958

Authors and Affiliations

  • A. Schleede
  • J. Schleede-Glassner

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