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Konstruktion und Eigenschaften des Meßkontaktes

  • F. Koppelmann

Zusammenfassung

Im Jahre 1880, d. h. in der Frühzeit der Elektrotechnik, wurde von Joubert ein scheibenförmiger Synchronkontakt mit Schleifbürsten zur Messung der Kurvenform von Wechselstromgrößen (Kurzkontaktverfahren § 2) vorgeschlagen1. Statt der Schleifkontakte wurden später auch synchron bewegte Druckkontakte benutzt1 und außer der Kurvenform auch andere Wechselstromgrößen gemessen2. Bis etwa zum Jahre 1930 blieb die Anwendung dieser Meßkontakte auf einzelne Sonderfälle beschränkt. 1929 brachte S & H den „Schwinggleichrichter“, einen relaisartigen Synchrongleichrichter mit Druckkontakten heraus3, der bald darauf im „Ferrometer“ für Eisenmessungen4 und auch als „Vektormesser“ mit Vor- und Nebenwiderständen als Universalmeßgerät für Wechselstrom5 angewendet wurde. Etwa gleichzeitig wurde von der AEG ein mechanischer Gleichrichter mit Schleifkontakt und Motorantrieb für Eisenmessungen entwickelt6. 1934 wurde diese Konstruktion durch einen „Schwinggleichrichter“ mit Druckkontakt ersetzt, der durch ein in der Phase einstellbares Drehfeld in Resonanzschwingungen versetzt wurde7. 1947 brachte die AEG einen „Vektormesser“ heraus, der einen Druckkontakt mit motorischem Antrieb als Meßgleichrichter enthielt (Abb. 154,155 u. 159), während von S & H der relaisartige Schwinggleichrichter in verbesserter Form für Eisenmessungen beibehalten wurde (Abb. 153).

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • F. Koppelmann
    • 1
  1. 1.Forschungsinstitut der Allgemeinen ElektricitätsgesellschaftBerlin-ReinickendorfDeutschland

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