Einrichtungen und Sonderaufgaben der Werkzeugprüfstelle

  • Paul Heinze
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 67)

Zusammenfassung

Die Werkzeugprüfer sollen gelernte Werkzeugmacher sein, die außer ihrer eigentlichen Berufsausbildung noch eine Sonderausbildung durchgemacht haben; insbesondere müssen ihnen auch die einschlägigen Normen geläufig sein. Auf einen Umstand muß hier noch hingewiesen werden, der vielleicht belanglos erscheint, aber doch außerordentlich wichtig ist. Die Werkzeugprüfer müssen völlig schweißfreie Hände haben, da sonst bald alle feinen Geräte, mit denen sie in Berührung kommen, rötlich anlaufen. Gegen diesen Handschweiß hilft meist kein noch so starkes Einfetten der Geräte.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. auch H. Schorsch: Über die Ausgestaltung von Meßräumen im Betrieb. Werkst.-Techn. 1936 S. 429.Google Scholar
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  3. 1.
    Bei diesen Werkzeugen gelten die angegebenen Rockwellhärten in der Hauptsache für Kohlenstoffstähle. Bei hochlegierten Stählen ergeben sich Abweichungen insofern, als bei diesen die Beziehungen zwischen Rockwellhärte und Anfeilwiderstand (Abschn. 86) andere sind. Man muß hier also von Fall zu Fall die obigen Ziffern an Hand bewährter Werkzeuge aus dem betreffenden Werkstoff berichtigen. Die übrigen Gegenstände werden wohl immer aus Kohlenstoffstahl oder doch niedrig legierten Stählen gefertigt.Google Scholar
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    Eingeführt von der Viekers Armstrong Ltd.Google Scholar
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    Vgl. Werkstattbuch Heft 91, Schallbroch-Balzer: Sehnittkraft- und Drehmomentmesser.Google Scholar
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    Wie aus neueren Veröffentlichungen (Fußnote 1) hervorgeht, wird angestrebt, reihenmäßig Schnittdruckmeßgeräte anzufertigen, die auch von mittleren und kleineren Betrieben angeschafft und für Prüfungen benutzt werden können.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin / Göttingen / Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Paul Heinze
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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