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Das externe Rechnungswesen als Mittel zur Informationsproduktion

  • Thomas Hartmann-Wendels
Part of the Physica-Schriften zur Betriebswirtschaft book series (PHYSICA-SCHRIFT, volume 37)

Zusammenfassung

Unternehmen sind in vielfältige Marktbeziehungen eingebettet. Zu nennen sind hier die Beziehungen zu den Gütermärkten, d.h. Beschaffungs- und Absatzmärkte, zu Arbeitsmarkten und zu den Kapitalmärkten. In der neoklassischen mikroökonomischen Theorie wird stets davon ausgegangen, daß die Abwicklung von Tauschvorgängen über Märkte keine Kosten verursacht. Daher kommt jeder Tauschvorgang zu Stande, sofern die daraus resultierende Güterallokation die Wohlfahrt der Marktteilnehmer erhöht. Sind dagegen mit der Vertragsanbahnung, der Vertragsaushandlung und der Überwachung der Vertragseinhaltung Kosten verbunden, so können manche Tauschvorgänge die unter den Modellannahmen der neoklassischen Mikroökonomie die Wohlfahrt beider Marktteilnehmer erhöhen würden, unvorteilhaft werden. Der gesamte Wohlfahrtsverlust, der daraus entsteht, daß mit der Abwicklung von Tauschvorgängen über Märkte Kosten verbunden sind, wird als Transaktionskosten bezeichnet. Zu den Transaktionskosten zählen zum einen Auszahlungen, die z.B. für Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen anfallen, zum anderen aber auch der Wohlfahrtsverlust, der daraus resultiert, daß bestimmte Transaktionen nicht mehr zu Stande kommen.1

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Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Thomas Hartmann-Wendels
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insb. Betriebliche FinanzwirtschaftRWTH AachenAachenDeutschland

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