Advertisement

Gefahren der Anwesenheit von Kieselsäure im Rohwasser und im Kesselinhalt

  • A. Splittgerber

Zusammenfassung

Kieselsäure ist nach übereinstimmenden Angaben von Goldberg1), Stadlinger2, Eitner3, Splittgerber4 ein ganz regelmäßig in natürlichen Grund- und Oberflächenwässern vorkommender Bestandteil; ihre Menge wechselt von einigen wenigen Milligramm im Liter bei härteren Wässern bis zu 40 mg oder gar noch mehr bei vielen weicheren Wässern. Wenn auch in den meisten Wässern das Verhältnis der Kieselsäure zur Gesamtmenge der mineralischen Bestandteile (Glührückstand) unter 1 : 10 liegt, so sind doch auch schon Fälle beobachtet worden mit einem Verhältnis von 5,5 : 10.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literaturangaben

  1. 1.
    Goldberg: Die Kieselsäure im natürlichen Wasser, in alkalisch ausgereinigten Kesselspeisewässern und im konzentrierten Kesselwasser. Zeitschr. f. Untersuch, d. Nahrungs- u. Genußmittel Bd. 27, S. 265–273. 1914; Wasser u. Abwasser Bd. 9, S. 227. 1915.Google Scholar
  2. 2.
    Stadlinger: Korrosionen der Dampfkessel durch ungeeignetes Kesselspeisewasser. Seifenfabrikant 1914, Nr. 8–11, Sonderdruck. Berlin: Julius Springer.Google Scholar
  3. 3.
    Eitner: Die charakteristischen Eigenschaften deutscher Rohwässer für Kesselspeisung. Speisewasserpflege S. 10. Charlottenburg: Selbstverlag der Vereinigung der Großkesselbesitzer 1926.Google Scholar
  4. 4.
    Splittgerber: Die Aufbereitung des Kesselspeisewassers bei Berücksichtigung der Eigenschaften des Rohwassers und der Betriebs Verhältnisse. Speise wasserpflege S. 15.Google Scholar
  5. 5.
    Thörner: Beitrag zur Untersuchung von Kesselspeisewässern. Chem.-Zeitg. Bd. 29, and Q2–803. 1905.Google Scholar
  6. 6.
    Bäsch: Vom Abblasen und von den Salzen des Kesselwassers. Chem.-Zeitg. Bd. 29, S. 878. 1905; Bd. 37, S. 296. 1923.Google Scholar
  7. 7.
    Pfadt: Permutiertes Speisewasser und siliziumhaltiger Kesselstein. a) Speisewasserpflege S. 41–44: b) Z. d. bayr. Rev.-V. Bd. 29, S. 240–242. 1925; c) Wärme Bd. 48, S. 557–559. 1925.Google Scholar
  8. 8.
    Mora we: Permutiertes Speisewasser und siliziumhaltiger Kesselstein. a) Speisewasserpflege S. 44–47; b) Z. bayr. Rev.-V. Bd. 30, S. 11–12. 1926; c) Wärme Bd. 49, S. 82–83 u. 84–85. 1926.Google Scholar
  9. 9.
    Braungard: Permutiertes Speisewasser und siliziumhaltiger Kesselstein. Z. bayr. Rev.-V. Bd. 29, S. 259 bis 261. 1925.Google Scholar
  10. 10.
    Pfadt: Permutiertes Speisewasser und siliziumhaltiger Kesselstein, a) Speise wasserpflege S. 47; b) Z. bayr. Rev.-V. Bd. 30, S. 23–25. 1926; c) Wärme Bd. 49, S. 83–85. 1926.Google Scholar
  11. 11.
    Smith, Otto Mitchel: Kieselsäure, ihr Einfluß und ihre Beseitigung bei der Wasserreinigung. Illinois State Water Surveyor, Bull. Bd. 16, S. 140–181. 1919; Chem. Zentralblatt Bd. 4, S. 1307. 1921.Google Scholar
  12. 12.
    Auswertung der Darmstädter Verhandlungen über Speisewasserpflege in der Praxis des Kesselbetriebes.“ Vertrl. Mitt. d. Vereinigung d. Großkesselbesitzer Nr. 10 vom 15. Mai 1926, Gutachten Nr. 9 und 11.Google Scholar
  13. 13.
    The Boiler Maker vom Dezember 1925, S. 336.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • A. Splittgerber
    • 1
  1. 1.I. G. Farbenindustrie A.-G.WolfenDeutschland

Personalised recommendations