Bemerkungen zum Werdegang der jungen Ingenieure

Zusammenfassung

M. H., am 14. Januar 1915, also rd. ein halbes Jahr nach Ausbruch des Krieges, habe ich zu Ihnen über „eine Folge des Krieges für die deutsche Industrie“gesprochen und dabei ausgeführt, daß die deutsche Industrie eine ganze Reihe von Jahren nach dem Kriege nicht das werde leisten können, was sie vorher geleistet hat; namentlich werde das vorzugsweise die Güte und die Vollkommenheit der Arbeit, also der Erzeugnisse betreffen. Ähnlich sei es auch in dem Jahrzehnt, das auf den Krieg 1870/71 folgte, gewesen. Ich dachte dabei natürlich auch an die Minderung der Leistung, die der Durchschnittsarbeiter, selbst wenn er noch nicht ein ganzes Jahr im Felde stand, zu erfahren pflegt. Als Ingenieur sowie als Fabrikdirektor in der Zeit 1872/78 habe ich sie deutlich beobachten und als alter Soldat von 1870/71 mir recht wohl erklären können. Ich habe damals noch ausgeführt, daß sich die Minderleistungen natürlich auf alle Gebiete der menschlichen Tätigkeit erstrecken, daß sie aber vorzugsweise da in die Erscheinung treten werden, wo ein Wettbewerb mit anderen Nationen stattfindet, die durch den Krieg weniger gelitten haben als wir.

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© Verlag von Julius Springer 1926

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  • C. Bach

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