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Ebbe- und Flutanlagen usw.

  • Friedrich Barth

Zusammenfassung

Es würde schon öfters versucht, die Ebbe und Elut des Meeres, die eine Folge der Erddrehung und der Massenfernwirküng der Sonne und des Mondes ist, zur Krafterzeügüng auszunützen. Eine derartige Anlage besteht z. B. aus einem genügend großen Wasserbecken, das durch einen Kanal mit dem Meere in Verbindung steht. In den Kanal sind Tore oder Klappen derart einzubauen, daß sie sich bei eintretender Flut infolge des auf sie ausgeübten Wasserdruckes selbsttätig öffnen und Wasser in das Becken einströmen lassen. Bei Eintritt der Ebbe schließt das herausströmende Wasser die Tore, so daß in der Folge ein Höhenunterschied zwischen dem Wasser im Becken und dem im Meere entsteht. Ein zweiter von dem Becken abzweigender Kanal führt das Wasser einer Turbinenanlage zu. Da das zur Erzielung einer größeren Leistung erforderliche Wasserbecken bedeutende Abmessungen bekommt, so verursacht dieses ganz erhebliche Kosten. Auch sind für größere Anlagen teure Kanäle und Schützenanlagen notwendig, da selbsttätig schließende Tore höchstens für kleinere Verhältnisse in Betracht kommen.

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Referenzen

  1. 1).
    Vgl. das Werk „Die Theorie der Mehrstoffdampfmaschine“ von Dr. K. Schreber.Google Scholar
  2. 1).
    Vgl. Elektrotechnische Zeitschrift 1913, S. 1267.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1919

Authors and Affiliations

  • Friedrich Barth
    • 1
  1. 1.Bayerischen LandesgewerbeanstaltNürnbergDeutschland

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