Zusammenfassung

Geringe Mengen von Stickstoff — einige Tausendel bis zu wenigen Hundertel Prozenten — sind in fast allen Sorten Eisen und Stahl enthalten. Die höheren Gehalte, nach den neueren eingehenden Untersuchungen von Wüst und Duhr 1) etwa 0,02%, finden sich z. B. im Thomasmaterial; diese kleinen Stickstoffmengen werden vom flüssigen Eisen unmittelbar aus der durchgeblasenen Luft aufgenommen. Während die technischen Eisensorten beim Erhitzen im Stickstoff strom nur so wenig Stickstoff zu binden vermögen, nehmen Ferrolegierungen wie Ferrochrom, Ferromangan, Ferrotitan, Ferroaluminium und Ferrovanadin wesentlich höhere Stickstoffmengen auf.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1922

Authors and Affiliations

  • O. Bauer
    • 1
  • E. Deiß
    • 2
  1. 1.Abteilung für MetallographieStaatlichen MaterialprüfungsamtBerlin-DahlemDeutschland
  2. 2.Abteilung für allgemeine ChemieStaatlich. MaterialprüfungsamtBerlin-DahlemDeutschland

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