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Reversible Vorgänge in einem magnetischen Material mit starken inneren Spannungen

  • Richard Becker
Part of the Wissenschaftliche Veröffentlichungen aus dem Siemens-Konzern book series (WVSK, volume 1,11)

Zusammenfassung

Die technische Magnetisierung wird heute allgemein durch die Weisssche Annahme beschrieben, daß die einzelnen Teilgebiete eines Ferromagnetikums stets zur Sättigung J s magnetisiert sind, und daß ein äußeres Feld H lediglich die Aufgabe hat, die zunächst statistisch orientierten Vektoren der Magnetisierung in mehr oder weniger vollkommener Weise auszurichten. Ein einzelnes homogen magnetisiertes Teilgebiet nennen wir einen Weissschen Bezirk. Aus der Tatsache, daß man zur technischen Magnetisierung stets eine endliche Magnetisierungsarbeit aufwenden muß, folgt dann notwendig, daß in den einzelnen Bezirken bestimmte energetische Vorzugslagen für die Richtung der Magnetisierung vorhanden sein müssen, aus denen sie nur unter Arbeitsleistung entfernt werden kann. Solange kein äußeres Feld wirkt, können diese Vorzugslagen durch drei verschiedene Ursachen bestimmt werden: Erstens sind durch die kristalline Natur der Ferromagnetika gewisse Richtungen ausgezeichnet. So wissen wir, daß beim Eisen die Würfelkante, beim Nickel dagegen die Raumdiagonale des kubischen Gitters die Richtung kleinster Energie repräsentiert.

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Literatur

  1. 2).
    Vgl. etwa R. Becker und M. Kersten: Z. Physik Bd. 64 (1930) S. 661.CrossRefGoogle Scholar
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    R. Becker: Z. Physik Bd. 62 (1930) S. 253 sowie M. Kersten: 1. c.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1932

Authors and Affiliations

  • Richard Becker

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