Der Zeitbegriff in der Photometrie

  • Carl Michalke

Zusammenfassung

Helligkeitsempfindungen sind objektiv nicht meßbar; hierdurch wird die Festsetzung einer von subjektiven Einflüssen unabhängigen Lichteinheit erschwert. In welcher Weise der Lichteindruck in unserem Auge von der Lichtstärke der Lichtquelle, deren Farbe, der Art der Empfindung durch Vorgänge im Pigmentepithel der Netzhaut und Vermittlung der Stäbchen oder Zäpfchen unseres Auges u. dgl. abhängt, ist eingehend von verschiedenen Forschern untersucht worden. Bei der Erklärung einzelner in der Lichttechnik zu beachtender Erscheinungen spielt aber auch der Einfluß der Zeit eine gewisse Rolle. Es soll dies an zwei Beispielen gezeigt werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1).
    Siemenspatent DRP. 348 684 vom 24. XI. 1920.Google Scholar
  2. 1).
    Um Glühlampen bei Gleich- und Wechselstrombetrieb gleich zu beanspruchen, muß die (mittlere) Wechselstromspannung niedriger gewählt werden als die Gleichstromspannung. Bei gleicher Spannung werden Wechselstromlampen höher beansprucht als Gleichstromlampen, geben daher mehr Licht. Dies rührt daher, daß zur Zeit des Höchstwertes der veränderlichen Wechselstromspannung die Lampen bedeutend wirtschaftlicher sind als beim Mittelwert der Spannung. Diese vermehrte Wirtschaftlichkeit bei hohen Spannungswerten wird nicht voll ausgeglichen durch die verminderte Wirtschaftlichkeit bei geringen Sparmungswerten. Vgl. Hans Michalke: Unterschied der Lichtstärke von Glühlampen bei Gleich- und Wechselstrombetrieb. Dinglers Polytechnisches Journal Bd. 338, S. 43. 1023.Google Scholar
  3. 1).
    Wissenschaftliche Veröffentlichungen aus dem Siemenskonzern Bd. 1, H. 2, S. 56.Google Scholar
  4. 1).
    Vgl. 1. c. Bd. I, Heft 2, S. 63.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • Carl Michalke

There are no affiliations available

Personalised recommendations