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Kunstharzpreßstoff-Lager

  • A. Thum
  • R. Strohauer

Zusammenfassung

Zu den verschiedenen für Gleitlager verwendeten metallischen Werkstoffen gesellt sich in jüngster Zeit ein nichtmetallischer Stoff, der berufen zu sein scheint, in viele bisher nur altbewährten Lagermetallen vorbehaltene Verwendungsgebiete einzudringen. Es handelt sich um Kunstharzpreßstoff, einen aus Kunstharz, Füllstoff und geringen anderen Beimengungen bestehenden, heiß- oder kaltverpreßten Werkstoff.

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Literatur

  1. 1.
    Der vorliegende Bericht wurde im Mai 1938 abgeschlossen.Google Scholar
  2. 2.
    W. Mehdorn: Kunstharzpreßstoffe, Berlin 1934. Eine neue verbesserte Auflage wird vorbereitet.Google Scholar
  3. 2a.
    F. Pabst: Kunststoff-Taschenbuch, 3. Aufl. Berlin-Dahlem 1938.Google Scholar
  4. 2b.
    K. Brandenburger: Herstellung und Verarbeitung von Kunstharzpreßmassen, 2. Aufl. München 1938.Google Scholar
  5. 3.
    Die Herstellung und Verarbeitung der Kunstharze wird nur soweit behandelt, als es zum Verständnis des Nachfolgenden notwendig ist. Im übrigen wird auf die einschlägige Fachliteratur verwiesen.Google Scholar
  6. 1.
    Vgl. H. Turnwald: Das Normensystem im Preßformenban. Frankfurt a. M. 17. 1938. Verlag Reinhardt.Google Scholar
  7. 1.
    J. Geller: Plast. Massen Bd. 2 (1932) S. 108.Google Scholar
  8. 1.
    Vom Fachausschuß für Kunst- und Preßstoffe des VDI werden zur Zeit technische Lieferbedingungen für Lager und Lagerbuchsen aus Kunstharzpreßstoff ausgearbeitet. [Während der Drucklegung dieser Arbeit wurde bereits ein 1. Entwurf der Lieferbedingungen als DIN-Vornorm E 7703 veröffentlicht. Vgl.: Kunststoffe, Bd. 28 (1928) S. 328].Google Scholar
  9. 1.
    Wegen ihrer hervorragenden Isolationsfähigkeit wurden Preßstoffe noch vor einigen Jahren fast ausschließlich in der Elektroindustrie verwendet. Hieraus erklärt sich die vom Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) seinerzeit für Kunstharzpreßstoff gewählte Bezeichnung: „Gummifreier, nichtkeramischer Isolierpreßstoff“.Google Scholar
  10. 2.
    Im Hinblick darauf, daß heute der Verwendungsbereich von Kunstharzpreßstoffen weit über den ursprünglichen, der elektrischen Isolation, hinausgeht, nennt sich die „Technische Vereinigung von Fabrikanten gummifreier Isolierpreßstoffe“ in Zukunft: „Technische Vereinigung der Hersteller typisierter Preßmassen und Preßstoffe“.Google Scholar
  11. 1.
    Die Typenbezeichnung im DIN-Blatt 7701 ist durch die neue, im Oktober 1937 herausgebrachte Typeneinteilung (s. Zahlentafel 9) zum Teil als überholt anzusehen. Ein Neuentwurf des Normblattes wird vorbereitet. (Die 2. Ausgabe des Normblattes DIN 7701 erschien im Dezember 1938 während der Drucklegung dieses Berichtes.)Google Scholar
  12. 1.
    Vgl S. Erk; Kunst- und Preßstoffe 1, S. 37–38. Berlin 1937.Google Scholar
  13. 1.
    Vgl. A. Thum, A. Greth u. H. R. Jacobi: Kunst- und Preßstoffe 2, S. 16–24. Berlin 1937.Google Scholar
  14. 1.
    Techn. Bl. Düsseid. Bd. 27 (1937) S. 589.Google Scholar
  15. 2.
    Vgl. Betriebstechnische Sammelmappe, Berlin 1937 und A. Krüger: Masch.-Bau Betrieb Bd. 14 (1935) S. 609; ferner Betriebsblatt: Bearbeitung von Preßstoffen und Kunstharzen. Masch.-Bau Betrieb Bd, 13 (1934) Nr, 11/12.Google Scholar
  16. 1.
    A. Krüger: Kunst- und Preßstoffe 1, S. 12. Berlin 1937.Google Scholar
  17. 1.
    H. Turhwald: Vortrag auf der Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft deutscherBetriebsingenieure in Stuttgart am 10. Dezember 1937.Google Scholar
  18. 1.
    Bei der Bemessung des Lagerspieles von unbearbeiteten, formgepreßten Büchsen müssen bei kleinen und mittleren Wellendurchmessern wesentlich größere Werte gewählt werden. Vgl. Abb. 124 und die Einbau Vorschriften der Demag S. 146 bis 147.Google Scholar
  19. 2.
    Veröffentlicht im VDI-Sonderheft „Kunst- und Preßstoffe 2“, Berlin 1937. Auf Grund der in der Zwischenzeit mit Preßstoff lagern gesammelten Erfahrungen wurde eine Überarbeitung der Richtlinien erforderlich. Mit der Veröffentlichung der 2. Ausgabe ist in Kürze zu rechnen. (Die Verfasser im Januar 1939.)Google Scholar
  20. 3.
    P. Beuerlein u. A. Reinartz: Kunststoffe, Bd. 27 (1937) S. 324.Google Scholar
  21. 4.
    Vgl. A. Thum u. R. Strohauer: Z. VDI Bd. 81 (1937) S. 1245–1248.Google Scholar
  22. 1.
    G. Barner: Kunststoffe Bd. 27 (1937) S. 324–326Google Scholar
  23. 1a.
    G. Barner: Demag-Nachr. Bd. 12 (1938) S. 8–14.Google Scholar
  24. 1.
    H. Ernst: Mitt. Forsch.-Anst. Gutehoffnungshütte Bd. 5 (1937) S. 135 bis 143.Google Scholar
  25. 1.
    H. Frank: Werkstattstechnik Bd. 31 (1937) S. 208.Google Scholar
  26. 2.
    Vgl. E. Falz: Zweckmäßige Schmiernuten, 3. Aufl. Berlin 1934.Google Scholar
  27. 3.
    E. Heidebroek: Kunst- und Preßstoffe 1, S. 33. Berlin 1937.Google Scholar
  28. 1.
    Vgl. E. Gilbert: Masch.-Bau Betrieb Bd. 16 (1937) S. 363.Google Scholar
  29. 2.
    P. Beuerlein, u. A. Reinartz: Kunststoffe Bd. 27 (1937) S. 320–324.Google Scholar
  30. 1.
    E. Ernst: Mitt. Forsch.-Anst. Gutehoffnungshütte Bd. 5 (1937) S. 243 bis 251.Google Scholar
  31. 1.
    Vgl. O. Achilles: Stahl u. Eisen Bd. 56 (1936) S. 1301–1304.Google Scholar
  32. 1a.
    Vgl. Ferner A. Schiffers: Stahl u. Eisen Bd. 57 (1937) S. 500–509.Google Scholar
  33. 2.
    Siehe F. Kiel: Stahl u. Eisen Bd. 55 (1935) S. 105. — Dieser eindeutigen Schlußfolgerung steht entgegen, daß in dem besonderen von F. Kiel angeführten Fall einer Dressierstraße, mit dem Einbau der Preßstofflager die Seitenlager der Oberwalze entfernt, und in diesem, wie auch in allen anderen Fällen, die Walzenzapfen überdreht, bzw. geschliffen und poliert würden. Außerdem wurden stets besondere bauliche Maßnahmen getroffen, die unter Umständen an sich allein schon genügen können, die Lagerreibung und damit den Stromverbrauch zu verringern.Google Scholar
  34. 3.
    H. Ernst: Mitt. Forsch.-Anst. Gutehoffnungshütte Bd. 5 (1937) S. 243–251.Google Scholar
  35. 1.
    Vgl. O. K. Graef: Machine Design Bd. 8 (1936) S. 34.Google Scholar
  36. 2.
    W. Ostermann: Z. VDI Bd. 79 (1935) S. 1134.Google Scholar
  37. 1.
    E. Heidebkoek: Kunst- und Preßstoffe 2, S. 11–15. Berlin 1937Google Scholar
  38. 1a.
    E. Heidebkoek: Kunststoffe Bd. 27 (1937) S. 263–267.Google Scholar
  39. 2.
    Vgl. R. Nitsche u. E. Salewski: Plast. Massen Bd. 6 (1936) S. 411–413Google Scholar
  40. 2a.
    Vgl. R. Nitscheu. E. Salewski: Plast. Massen Bd. 7 (1937) S. 6–10 u. S. 37–44.Google Scholar
  41. 1.
    G. Barner: Kunststoffe Bd. 27 (1937) S. 312.Google Scholar
  42. 1.
    Vortrag des zweitgenannten Verfassers auf einer Sitzung der Arbeitsgruppe „Lager und Zahnräder“ des Fachausschusses für Kunst- und Preßstoffe des VDI am 30. September 1937 in Berlin. Ein ausführlicher Aufsatz über die angeführten Untersuchungen erscheint demnächst in der Z. VDI Bd. 82 (1938).Google Scholar
  43. 2.
    Vgl. E. Gilbert: Masch.-Bau Betrieb Bd. 16 (1937) S. 363.Google Scholar
  44. 3.
    Vorgetragen auf einer Sitzung der Arbeitsgruppe „Lager und Zahnräder“ des Fachausschusses für Kunst- und Preßstoffe des VDI am 25. April 1938 in Berlin.Google Scholar
  45. 4.
    W. Stodt: Stahl u. Eisen Bd. 55 (1935) S. 183.Google Scholar
  46. 1.
    Die Betriebserfakrungen mit Kunstharzpreßstoff-Lagern sind, wo nicht anders vermerkt, Vorträgen entommen, die auf der Sitzung der Arbeitsgruppe ,,Lager und Zahnräder“ des Fachausschusses für Kunst- und Preßstoffe des VDI am 30. September 1937 in Berlin gehalten wurden. Siehe auch zusammengefaßte Teilberichte: E. Lehr: Kunststoffe Bd. 27 (1937) H. 12 S. 313Google Scholar
  47. 1a.
    E. Heidbbroek: Kunststoffe Bd. 27 (1937) H. 12 S. 316.Google Scholar
  48. 1b.
    Ferner W. Meboldt: Kunststoffe Bd. 27 (1937) H. 12 S. 319.Google Scholar
  49. 1.
    O. Achilles: Z. VDI Bd. 80 (1936) S. 1317–1320; ferner Kunst- und Preßstoffe 1, S. 23. Berlin 1937.Google Scholar
  50. 1.
    A. Schiffers: Stahl u. Eisen Bd. 57 (1937) S. 500–509.Google Scholar
  51. 1.
    Vortr.: W. Bertram, Bochum. Ihm sei an dieser Stelle für die freundliche Überlassung der Bilder 19, 20 und 21 gedankt.Google Scholar
  52. 2.
    Vgl. O. Achilles: Z. VDI Bd. 80 (1936) S. 1317.Google Scholar
  53. 3.
    Vortr.: G. Barnèr, Duisburg.Google Scholar
  54. 3a.
    H. Goerke: Elektrizitätswirtseh. Bd. 36 (1937) S. 494.Google Scholar
  55. 1.
    Vortr.: A. GraEbing, Gertrudschacht, Rositz (Thür.).Google Scholar
  56. 2.
    Vortr.: A. Niggemeyer, Wirtsehaftsgruppe Elektrizitätsversorgung, Berlin.Google Scholar
  57. 1.
    Vortr.: W. Hoffmann, Essen.Google Scholar
  58. 2.
    Vortr.: F. Seelkopf, Westhofen (Westl).Google Scholar
  59. 1.
    Kunststoffe, Bd. 27 (1937) S. 170.Google Scholar
  60. 2.
    Vortr. : W. Wenhold, Berlin-Wilmersdorf.Google Scholar
  61. 1.
    Vortr. : W. Wenhold, Berlin-Wilmersdorf.Google Scholar
  62. 2.
    Vortr.: A. Niggemeyer: Wirtsehaftsgruppe Elektrizitätsversorgung, Berlin.Google Scholar
  63. 1.
    Vortr.: Köpke: Reichsbahnzentralamt, Berlin.Google Scholar
  64. 2.
    Automob.-techn. Z. 39 (1936) S. 159.Google Scholar
  65. 3.
    Vortr.: W. Meboldt, Mannheim.Google Scholar
  66. 1.
    H. Frank: Werkstattstechnik Bd. 31 (1937) S. 208.Google Scholar
  67. 1.
    Vortr.: W. Beetram, Bochum.Google Scholar
  68. 2.
    A. Kuntze: Z. VDI Bd. 81 (1937) S. 338.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1939

Authors and Affiliations

  • A. Thum
    • 1
  • R. Strohauer
    • 1
  1. 1.VDIDarmstadtDeutschland

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