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Das Fertigspinnen

  • O. Bernhardt
  • J. Marcher
Part of the Technologie der Textilfasern book series (TETE)

Zusammenfassung

Betrachtet man einen Vorgarnfaden, so erscheint er äußerlich ziemlich gleichmäßig (Abb. 211 a). Durch die Mangelbewegung der Lederhosen im Florteiler werden stärkere Stellen im Vorgarn besser verdichtet, durch den auf sie ausgeübten Druck die Wollhaare gegeneinander verschoben und ihre Lage wechselseitig gesichert. Die Stellen geringerer Faseranhäufung erhalten beim Mangeln (Nitschein) weniger Druck, weshalb die gegenseitige Verankerung der Haare auch weniger tief im Innern des Vorgarnfadens erfolgt. Das Fasergut liegt in diesen Partien des Vorgarnes loser bzw offener, so daß kein wesentlicher, äußerer Unterschied in der Stärke des Vorgarnfadens gegenüber den Stellen dichterer Faserlagerung zu bemerken ist. Diese Ungleichmäßigkeiten kommen erst bei Durchsicht bzw. bei Durchleuchtung zum Vorschein. Je nach der Anhäufung des Fasergutes erscheinen hierbei dunklere und lichtere Stellen, welche den mehr oder weniger ungleichmäßigen Charakter des Vorgarnes erkennen lassen (Abb. 211b).

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1932

Authors and Affiliations

  • O. Bernhardt
    • 1
  • J. Marcher
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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