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Zusammenfassung

Unter „Kindermehlen“ versteht man im allgemeinen Gemische von eingedickter Vollmilch mit aufgeschlossenen d. h. verzuckerten bzw. dextrinierten Mehlen (vgl. Bd. II, 1904, S. 749). Im Laufe der Zeit ist aber dieser Begriff leider wie in so vielen Fällen sehr erweitert, indem man auch Gemische von Milch mit rohen, nicht besonders löslich gemachten Mehlen, oder aufgeschlossene Mehle ohne jeglichen Milchzusatz als Kindermehle bezeichnet. Als Mehl wird besonders Hafermehl verwendet; es kommen auch Weizen- und Leguminosenmehle in Betracht. Mitunter wird die Milch auch vor dem Eindicken und Vermischen peptonisiert (Löfflunds Kindernahrung). Außer pulverförmigen Mehlen gibt es auch sirupartige Kindernahrung bzw. solche in Pastenform, die durch Eindampfen wässeriger Auszüge diastasierter Mehle (S. 644) gewonnen zu werden pflegen.

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References

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1914

Authors and Affiliations

  • J. König
    • 1
  1. 1.Westfälischen Wilhelms-UniversitätMünster i. W.Deutschland

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