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Zusammenfassung

Unter den vielen eßbaren Vogeleiern kommen bei uns für den Markt vorwiegend nur die Hühnereier, in vereinzelten Fällen auch Enten-, Gänse- und Puteneier in Betracht; an den Küsten begegnet man im Handel auch den Eiern der Seevögel (besonders der Seemöve), während der Verkauf der Singvögel-, neuerdings auch der der gesuchten Kibitz — eier, verboten ist.

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References

  1. 1).
    Die Untersuchung der Eierschalen dürfte nur in den seltensten Fällen erforderlich sein. Ist dies aber der Fall, so werden die gesammelten, vom Inhalt völlig befreiten Eierschalen im Mörser fein zerstoßen und ein Teil hiervon (5–10 g) wird bei 105° getrocknet, gewogen, geglüht und wieder gewogen, indem man den ersten Glührückstand mit Ammoniumcarbonatlösung versetzt, eindampft und letzteres bei schwacher Rotglut verjagt. Den Glührückstand (die Asche) untersucht man in üblicher Weise auf Kohlensäure, Kalk, Magnesia und Phosphorsäure. Man kann zur Bestimmung der Kohlensäure auch die ursprünglichen Schalen verwenden. Unter Umständen mag auch noch eine Bestimmung des Stickstoffs nach Kjeldahl in letzteren erwünscht sein.Google Scholar
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    P. Hoffmann (Zeitschr. f. analyt. Chemie 1901, 40, 460) und C. Härtung (Zeitschr. f. Biologie 1902 [N. F.] 25, 195) u. a. haben versucht, durch künstliche Fütterung von Eisen (Ferrohämol und Hämogallol bzw. citronensaures Eisenoxyd) den Eisengehalt der Hühnereier zu erhöhen; in letzterem Falle trat auch nach monatelanger Fütterung eine Steigerung von 4,4 auf 7,3 mg Eisen für ein Ei ein; indes kann diese geringe Erhöhung keine therapeutische Bedeutung haben. In anderen Fällen wurden noch geringere Erhöhungen beobachtet.Google Scholar
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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1914

Authors and Affiliations

  • J. König
    • 1
  1. 1.Westfälischen Wilhelms-UniversitätMünster i. W.Deutschland

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