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Hydrargyrum nitricum oxydulatum

  • Max Biechele

Zusammenfassung

200 g metallisches Quecksilber bringe man in eine Porzellanschale, übergieße sie mit 300 g 25 prozentiger Salpetersäure und lasse das Gfemenge, vor Staub geschützt, an einem kühlen Orte (im Sommer im Keller) unter häufigem Umrühren mehrere Tage stehen. Nach einiger Zeit scheidet sich ein weißes Salz aus. Sobald sich die Menge dieses Salzes nicht mehr vermehrt und sich keine roten Dämpfe mehr entwickeln, bringe man die Kristallmasse auf einen Trichter, der mit einem Grlasstabe lose verschlossen ist und lasse die Säure und das unangegriffene Quecksilber abfließen. Die zerriebenen Kristalle übergieße man mit dem gleichen Gewichte warmem Wasser, füge einige Tropfen Salpetersäure zu, filtriere die Lösung in ein Becherglas und lasse die Flüssigkeit an einem kalten Orte kristallisieren. Die Kristalle sammle man auf einen Trichter, lasse die Mutterlauge gut abtropfen und trockne die Kristalle zwischen Filtrierpapier bei gewöhnlicher Temperatur.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1903

Authors and Affiliations

  • Max Biechele

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