Calcium phosphoricum

  • Max Biechele

Zusammenfassung

In einen Kolben bringe man 150 g Salzsäure und 150 g Wasser und trage nach und nach 60 g gepulverten Marmor oder Schlämmkreide ein mit der Yorsicht, nicht eher eine neue Portion einzutragen, bis die stürmische Entwickelung der Kohlensäure nachgelassen hat. Ist alles eingetragen, so erwärme man, bis keine Einwirkung mehr stattfindet, lasse sodann die Flüssigkeit erkalten, gieße sie vom Bodensatze klar ab und versetze sie mit Chlorwasser im Überschusse. Nachdem man die Flüssigkeit einen Tag lang in einem verschlossenen Glase im Dunkeln stehen gelassen, erwärme man auf 50° bis 60°, bis der Chlorgeruch verschwunden, versetze sie mit 3 g Galciumhydroxyd und lasse eine halbe Stunde bei 35° bis 40° stehen. Man filtriere nun, säure das Filtrat mit 3 g Phosphorsäure an und setze nach dem Erkalten eine filtrierte Auflösung von 183 g Natriumphosphat in 900 g warmen Wassers, die auf 25° bis 20° abgekühlt ist, unter Umrühren portionenweise hinzu. Hierauf rühre man das (ranze so lange um, bis der Niederschlag kristallinisch geworden. Denselben sammle man auf einem angefeuchteten, leinenen Tuche und wasche ihn so lange mit Wasser aus, bis eine Probe der Waschflüssigkeit mit Salpetersäure angesäuert mit Silbernitratlösung nur mehr eine schwache Opalescenz zeigt. Ist dieses der Fall, so lasse man die Flüssigkeit vollständig abtropfen, presse den Bückstand stark aus, trockne ihn bei gelinder Wärme und pulvere ihn.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1903

Authors and Affiliations

  • Max Biechele

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