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Theorie der Knickfestigkeit gerader Stäbe

  • Friedrich Bleich

Zusammenfassung

Im vorangehenden Abschnitt haben wir die derzeit bei praktischen Rechnungen üblichen Knickformeln, ihre Bedeutung und die Art ihrer Anwendung erörtert. Wenn auch diese Formeln im Sinne der verschiedenen Bauvorschriften vielfach ausreichen, um die Knicksicherheit gedrückter Glieder eiserner Brücken zu bestimmen, so kommen doch häufig genug Fälle vor, wo mit den angeführten Gleichungen, die nur auf die einfachsten Lagerungsmöglichkeiten des geraden ungegliederten Stabes zugeschnitten sind, nicht mehr das Auslangen gefunden werden kann. Erwähnt sei nur die Frage der Knicksicherheit bei elastischer Einspannung und elastischer Querstützung der Stäbe, die Berechnung der Knicksicherheit gegliederter Stäbe, die Untersuchung der Sicherheit der dünnen Wandungen der Glieder großer Brücken gegen Ausbeulen. Auch die üblichen Anwendungsregeln für die vorangehend behandelten Formeln fordern eine kritische Überprüfung, die, soweit ausreichendes Versuchsmaterial derzeit noch nicht vorliegt, nur auf Grund vorsichtiger, möglichst voraussetzungsloser theoretischer Erörterungen vorgenommen werden kann.

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© Julius Springer in Berlin 1924

Authors and Affiliations

  • Friedrich Bleich

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