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Über die Zündung von Quecksilberdampflichtbögen durch Innenzünder (Ignitron)

  • Georg Mierdel

Zusammenfassung

Die in der Praxis heute üblichen Verfahren zur Zündung von Quecksilberdampflichtbögen mit flüssiger Kathode beruhen fast ausschließlich auf der Bildung eines sog. Abreißbogens: durch Bewegen entweder des ganzen Entladungsgefäßes (Quecksilberdampflampe, kleinere Gleichrichterkolben) oder besonderer im Vakuum beweglich angeordneter Zündanoden bzw. durch Spritzen von Quecksilber gegen eine Zündanode (mittlere und Großgleichrichter) wird kurzzeitig eine leitende Verbindung des Kathodenquecksilbers mit einer Haupt- oder Hilfs-anode hergestellt, die beim Zurückfließen des Quecksilbers bzw. beim Herausheben der Zündanode unterbrochen wird. Die dabei eintretende Zusammenschnürung der Strombahn führt zu so hohen Stromdichten im Quecksilberfaden, daß eine Verdampfung beim Abreißen eintritt und eine so hohe Temperatur entsteht, daß die Bedingungen für die Entstehung eines Lichtbogenfleckes gegeben sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1936

Authors and Affiliations

  • Georg Mierdel

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