Zusammenfassung

Baustoff: Siemens-Martin-Flußeisen bei Wellen unter 150 mm, Stahl bei Durchmesser über 150 mm. Es empfiehlt sich, die Wellen nach dem Drehen und Nuten nochmals zu richten. Herstellung nach Grenzlehren mit einer Genauigkeit + 0,025 mm. Höchste zulässige Durchbiegung 0,3 mm auf 1 m Länge. Zur Verhinderung des Verbiegens bei Versand und Einbau ist die Wellenlänge bis zu 45 mm Dmr nicht über 5,5 m, bis zu 55 mm nicht über 6 m, bei stärkeren Durchmessern nicht über 6950 mm zu wählen, da Wellenlängen > 7 m höhere Frachtsätze bedingen. Jedes Wellenstück soll in mindestens zwei Lagern ruhen. Bei schweren Antrieben mit auf Biegung beanspruchten Wellen sind diese alsgeschmiedete oder aus dem Vollen gedrehte „Fassonwellen“auszuführen, die Absätze in den Durchmessern entsprechen der Nutentiefe, um das Eintreiben der Keile zu erleichtern. Bei langen Wellensträngen können die Wellenstücke am Ende der Kraftabgabe entsprechend schwächer gehalten werden.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • H. Dubbel

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