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Zusammenfassung

Wenn früher in der Werkstatt das Schleifen in der Hauptsache als Behelf für die Bearbeitung harter Teile angewendet wurde, so ist es heute eine der wichtigsten Arten der Spanabnahme geworden. Dies war nur dadurch möglich, daß der früher übliche natürliche Sandstein durch die künstliche Schleifscheibe ersetzt wurde und die Schleifmaschine eine weitgehende Entwicklung fand. Die erzielbare hohe Genauigkeit des Maßes und der Form, die Güte und Sauberkeit der Oberflächenbeschaffenheit und der damit verbundene Fortfall von Handschlichtarbeit geben dem Schleifen an und für sich eine gewisse Überlegenheit. In den letzten Jahrzehnten trat aber z. B. die Rundschleifmaschine auch als nicht zu unterschätzende Leistungsmaschine auf den Plan. Wenn dem seinerzeit geprägten Werbewort: „Schleifen ist billiger als Drehen“ auch nicht bedingungslos zugestimmt werden kann, so wird es doch eine erhebliche Reihe von Fällen geben, in denen die Rundschleifmaschine der Drehbank überlegen ist. Schließlich aber haben beide Maschinenarten ihr besonderes Anwendungsgebiet, und es wird Sache des Werkstättenleiters sein, für den jeweiligen Fall die Arbeit auf die vorhandenen Maschinen so zu verteilen, daß die beste Leistung erzielt wird.

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Literatur

  1. 1).
    Forschungsheft 105. Dr. Ing. Pockrandt: „Versuche zur Ermittlung der günstigsten Arbeitsweise der Rundschleifmaschine“. Berlin: Julius Springer.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1925

Authors and Affiliations

  • J. Reindl
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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