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Zinkleim

  • Hermann V. Czetsch-Lindenwald
  • Friedrich Schmidt-La Baume

Zusammenfassung

Salben sind bei Körpertemperatur weiche, Pflaster der engeren Definition hingegen harte, erst bei höheren Temperaturen schmelzende, zur äußerlichen Anwendung gedachte Arzneimittel. In dem Verhalten gegen Temperaturen ähneln die Zinkleime den Pflastern, denn es sind bei Zimmer- und Körpertemperatur mehr oder minder feste elastische Präparate, die als Deck- und Druckmittel verwendet werden. Sie wurden, wie fast alle Dermatologica, um das Jahr 1880 von Unna, Leistikow, Schäffer, Bettmann u. a. eingeführt. In ihrer Herstellung und Anwendung hat sich nicht mehr viel geändert. Die verschiedenen Arzneibücher führen einen oder mehrere Zinkleime an. Das DAB 6 nennt den Zinkleim einer Gallerte, definiert ihn als Arzneizubereitung, die bei Zimmertemperatur elastisch ist und bei gelindem Erwärmen flüssig wird. Der Zinkleim des DAB 6 besteht aus:
  • Zincum oxydat, crud.... 10 Teile

  • Glycerin......... 40 Teile

  • Weißem Leim....... 15 Teile

  • Wasser.......... 35 Teile

Das Zinkoxyd wird mit der nötigen Menge Glycerin fein angerieben, dann mit der heißen Leimlösung, dem übrigen Glycerin und dem Wasser gemischt.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1944

Authors and Affiliations

  • Hermann V. Czetsch-Lindenwald
    • 1
  • Friedrich Schmidt-La Baume
    • 2
  1. 1.Ammoniaklaboratorium Oppan der I.G. Farbenindustrie A. G. Ludwigshafen a. Rh.USA
  2. 2.Hautabteilung des Städischen Krankenhanber ManheimUSA

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