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Einfluß der Reibung bei ablösungsfreien Strömungen

  • Bruno Eck

Zusammenfassung

Die bisher gemachte Annahme, daß Flüssigkeiten nur Normaldrücke aufnehmen, bedarf bei Betrachtung der wirklichen Flüssigkeit einer Korrektur. Die Vorstellung wird erleichtert, wenn wir zunächst an zähflüssige Medien, z. B. Teer, Glyzerin, Lava usw., denken. Die Erfahrungen des täglichen Lebens zeigen, daß diese Flüssigkeiten einer Formänderung Widerstand leisten.

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Notes

  1. 1.
    Newton, Isaac: Philosophiae naturalis principia mathematiea. 1723.Google Scholar
  2. 1.
    Reynolds leitete diese Beziehung 1883 für die Rohrströmung ab, während bereits 1882 Helmholtz eine viel allgemeinere Darstellung des Gesetzes gegeben hatte, die Reynolds nicht bekannt war. Der eigentliche Entdecker ist somit Helmholtz.Google Scholar
  3. 1.
    Eine umfassende Zusammenstellung von v-Werten für die meisten technisch, vorkommenden Gase und Flüssigkeiten befindet sich in Richter: Rohrhydraulik. Berlin: Julius Springer, 1934.Google Scholar
  4. 1.
    Ackeret, Keller, Salzmann: Die Verwendung von Luft als Untersuchungsmittel für Probleme des Dampfturbinenbaues. Schweiz. Bauzeitung 1934.Google Scholar
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  6. 2.
    Hagen, G.: Akad. der Wiss., S. 517., Berlin 1854.Google Scholar
  7. 3.
    Freie Strahlen können auch bei höheren Werten noch laminar sein, wenn eine vorherige Berührung mit einer Rohrwand vermieden wird. Man kann dies z. B. dadurch erreichen, daß man einen Strahl durch eine Düse aus einem Behälter austreten läßt, der vollkommen ruhiges Wasser enthält. Man erkennt hieraus, daß der Einfluß der Wandreibung für das oben gekennzeichnete Verhalten unbedingt notwendig ist.Google Scholar
  8. 1.
    Für laminare Strömung zwischen zwei parallelen Wänden ergibt sich \(\lambda =\frac{96}{Re}=1,5\cdot \frac{64}{Re}\), für quadratischen Querschnitt \(\lambda =\frac{56,9}{Re}=0,89\cdot \frac{64}{Re}\), wobei eine Umrechnung gemäß dem hydraulischen Radius S. (109) vorgenommen worden ist. λ ändert sich somit mit der Querschnittsform.Google Scholar
  9. 2.
    Mitt. Forschungsarbeit 131.Google Scholar
  10. 1.
    Schiller: Vortr. a. d. Geb. der Aerodynamik und verwandten Gebieten. Aachen 1929.Google Scholar
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  14. *.
    Für d wurde noch r eingesetzt, da es ja nur auf die Proportionalität ankommt.Google Scholar
  15. 1.
    Das \(\frac{1}{7}\)-Gesetz wurde gleichzeitig von v. Kármán und Prandtl gefunden. Siehe z.B. v. Kármán: Über laminare und turbulente Reibung. ZAM. 1924, S. 233.Google Scholar
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    Prandtl: Neuere Ergebnisse der Turbulenzforschung. Z. d. VDI. 1933, S. 105.Google Scholar
  18. 1.
    Daß für y = 0 der Wert w = ∞ wird, kommt daher, daß in unmittelbarer Wandnähe die Gleichung ihre Gültigkeit verliert, da dort laminare Strömung herrscht. Dieser Schönheitsfehler stört weiter nicht, wenn man einen sehr schmalen Bereich an der Wand von der Rechnung ausschließt.Google Scholar
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    v. Kármán, Th.: Mechan. Ähnlichkeit und Turbulenz. Nachr. Ges. Wiss. Göttingen 1930, S. 58.Google Scholar
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    Prandtl, Neuere Ergebnisse der Turbulenzforschung. Z. d. VDI 1933, S. 112.Google Scholar
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  22. 1.
    Zimmermann, E.: Arch. Wärmewirtschaft Bd (21) 1940, S. 131.Google Scholar
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  24. 2.
    Meldau, R.: Z. d. VDI 1932, S. 676.Google Scholar
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    Sehultz-Grunow, F.: Pulsierender Durchfluß durch Rohre. Forschung A, 1940, S. 170.Google Scholar
  26. 1.
    Kempf: Neuere Versuchsverfahren der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt. Z. VDI 1926, S. 836.Google Scholar
  27. 2.
    Eingehende Untersuchungen über alle Fragen des laminaren Anlaufs stammen von Schiller. Ihm ist es auch gelungen, eine mit Versuchen sehr gut übereinstimmende theoretische Formel über den Druckverlust in der laminaren Anlauf-strecke zu finden. Wien-Harms: IV. 4.Google Scholar
  28. 1.
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  29. 1.
    Gesammelte Berichte aus Betrieb und Forschung der Ruhrgas-A.-G. (Selbstverlag).Google Scholar
  30. 1.
    Diese im folgenden mehrfach verwendete Darstellungsweise entsteht dadurch, daß dicht nebeneinanderliegende Röhrchen an die zu untersuchende Stelle gebracht werden. Jedes Röhrchen steht durch einen Schlauch mit einer Manometer-röhre in Verbindung, von denen 20 dicht nebeneinander liegen. Dieses Reihenmanometer wird dann fotografiert und die Fotos in maßstäblicher Größe eingeklebt. Näheres über diese Methode siehe Eck: Praktische Auswirkungen der Turbulenz, Z. physik. ehem. Unterr. 1940, S. 33.Google Scholar
  31. 2.
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    Tollmien: Berechnung turbulenter Ausbreitungsvorgänge, ZAM 1926, S. 468.Google Scholar
  33. 1.
    Tollmien: Berechnung turbulenter Ausbreitungsvorgänge, ZAM 1926, S. 468.Google Scholar
  34. 1.
    Prandtl, L.: Flüssigkeitsbewegung bei sehr kleiner Reibung. Verhandl. d. III. Int. Math. Kongresses in Heidelberg 1904. Leipzig 1905.Google Scholar
  35. 1.
    Eingehendere Angaben befinden sich in Wien-Harms, außerdem in Kempf, Foerster: Hydrodynamische Probleme des Schiffsantriebes. Hamburg 1932.Google Scholar
  36. 1.
    DRP. 669 897.Google Scholar
  37. 2.
    Betz: Verfahren zur direkten Ermittlung des Profilwiderstandes ZFM. 6, 42, 1925.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1941

Authors and Affiliations

  • Bruno Eck

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