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Einstufige Gebläse

  • Bruno Eck
  • W. J. Kearton

Zusammenfassung

Einstufige Gebläse sind mit Recht wegen ihres einfachen Aufbaues sehr beliebt. Für kleine Ausführungen genügt ein freiliegendes Rad mit zentralem Eintritt der Luft. Zur Abführung der verdichteten Luft dient zweckmäßig eine spiralige Erweiterung. Da sich derartige Ausführungen im Kreiselpumpenbau selbst bei hohen Drücken (Kesselspeisepumpen) bewährt haben, liegt ihre Verwendung auch im Gebläsebau sehr nahe. Nun ist man hier aber bei normalen Laufradkonstruktionen aus Festigkeitsrücksichten sehr schnell an einer Grenze. Trotzdem haben bemerkenswerte Konstruktionen gezeigt, daß es bei sorgfältiger Ausführung möglich ist, einen Druck von 0,55 atü in einem einstufigen Gebläse betriebssicher zu erzielen. Doch wird abgesehen hiervon bei hohen Drücken der Wirkungsgrad schlecht ausfallen, wenn man nicht der Ausführung der Leitvorrichtungen die allergrößte Sorgfalt zuwendet. Da bei z. B. 0,55 atü die Luft mit nahezu Schallgeschwindigkeit aus dem Laufrad austritt, sind bei unsachgemäßer Ausführung sehr große Verluste zu erwarten. Diese beiden Gründe dürften dazu geführt haben, daß die meisten Firmen dem einstufigen Gebläsebau (d. h. für Δp >0,3 atü) keine Aufmerksamkeit geschenkt haben. Wie eingehende Versuche und daraufhin aufgebaute Konstruktionen des Verfassers bewiesen haben, lassen sich die oben erwähnten Schwierigkeiten in vollkommen einwandfreier Weise überwinden und sind so Gebläse herstellbar, die den mehrstufigen Ausführungen unter Umständen sogar überlegen sind. Die Grundlagen zu diesen Konstruktionen sollen im folgenden entwickelt werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • Bruno Eck
  • W. J. Kearton

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