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Über kohlenstoffreichere Zuckerarten aus d-Mannose

  • Emil Fischer
  • Francis Passmore

Zusammenfassung

Die d-Mannose, welche in großer Menge aus Steinnuß gewonnen werden kann, läßt sich leichter als die anderen natürlichen Zucker durch Anlagerung von Blausäure in die Carbonsäure verwandeln. Wir haben sie deshalb benutzt, um die Tragweite der früher beschriebenen allgemeinen Methode für den Aufbau von kohlenstoffreicheren Zuckerarten zu prüfen, und da fast ahe Produkte kristallisieren, so ist es uns verhältnismäßig leicht gelungen, die Synthese bis zu der Verbindung C9H18O9 fortzuführen. Entsprechend der kürzlich vorgeschlagenen Nomenklatur1), bezeichnen wir die neuen Zucker als d-Mannoheptose, d-Mannooctose und d-Mannononose, die zugehörigen Säuren als Hepton-, Octon- und Nononsäure, und die Alkohole als Heptit und Octit.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1909

Authors and Affiliations

  • Emil Fischer
  • Francis Passmore

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