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Über die optisch isomeren Gulonsäuren

  • Emil Fischer
  • Richard Curtiss

Zusammenfassung

Die d- und l-Gulonsäure, von welchen die erste durch Reduktion der Zuckersäure1) und die zweite durch Anlagerung von Blausäure an die Xylose2) entsteht, bilden schön kristallisierende Lactone, welche optisch und kristallographisch Antipoden sind. Bringt man gleiche Mengen beider Verbindungen in wässeriger Lösung zusammen, so ist dieselbe optisch inaktiv und beim Verdampfen bleibt eine ebenfalls inaktive Kristallmasse, welche 20° niedriger schmilzt, als die aktiven Komponenten. Dieses Präparat wurde deshalb früher für eine Verbindung der beiden aktiven Lactone gehalten und als dl-Gulonsäurelacton beschrieben.3)

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Literatur

  1. 2).
    E. Fischer und J. Tafel, Berichte d. d. chem. Gesellsch. 20, 2573 und 3388 [1887]. (S. 256, 263.)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1909

Authors and Affiliations

  • Emil Fischer
  • Richard Curtiss

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