Synthese der Mannose und Lävulose

  • Emil Fischer

Zusammenfassung

Das vor kurzem beschriebene Maimonsäurelacton2) ist dem von Kiliani entdeckten Lacton der Arabinosecarbonsäure3) so ähnlich, daß man beide Verbindungen für identisch halten müßte, wenn sie nicht in optischer Beziehung verschieden wären. Das erste dreht nach rechts, das zweite nach links, aber das Drehungsvermögen ist für beide gleich; denn die Differenz zwischen den Zahlen [α]D = + 53,81° und [α]D = − 54,8° liegt innerhalb der Beobachtungsfehler. Dadurch wurde es sehr wahrscheinlich, daß die beiden Lactone optiscb entgegengesetzte Isomere sind und das erste Beispiel dieser Art in der Zuckergruppe bilden.

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Literatur

  1. 1).
    Bei der Ausführung der Bestimmung brauche ich, wenn rasches Erhitzen vorgeschrieben ist, nicht mehr als 3 Minuten, um das Bad von 20° bis zimi Schmelzen der Substanz zu erwärmen. Vgl. Tollens, Liebigs Annal. d. Chem. 255, 218 [1889].Google Scholar
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    K. Fischer und F. Passmore, Berichte d. d. chem. Gesellsch. 22, 359 [1889]. (S. 271.)CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1909

Authors and Affiliations

  • Emil Fischer

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