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Postenweises Mischen

  • Hermann Fischer
Chapter
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Part of the Chemische Technologie in Einzeldarstellungen book series (CHTE)

Zusammenfassung

Hier ist an erster Stelle das Umrühren mittels Gasblasen zu nennen. Es ist beim Kochen wahrscheinlich längst vor dem Erkennen seiner Wirkungsweise benutzt worden. Die entstehenden Dampfblasen steigen vermöge ihres geringen Einheitsgewichtes empor, verdrängen die über ihnen befindliche Flüssigkeit, diese in mehr oder weniger wirbelnde Bewegung versetzend, und entweichen schließlich durch die Oberfläche der Flüssigkeit. Aber ein Weiteres kommt hinzu, um die Flüssigkeit „in Wallung“zu versetzen. Naturgemäß findet die Dampfentwicklung nicht an allen Stellen, an welchen Wärme zugeführt wird, in gleichem Grade statt. Über denjenigen Stellen, welche die größte Dampfmenge liefern, werden sich die meisten Dampfblasen in der Flüssigkeit befinden, so daß hier gewissermaßen eine Säule geringeren Einheitsgewichtes vorliegt, die von der benachbarten schwereren Flüssigkeit nach oben gedrängt wird. Man hat es also mit zwei Wirkungen zu tun: der schwächeren, durch die einzelnen Dampfblasen, welche sich nur auf die nähere Umgebung erstreckt, und der machtvollen, von den verschiedenen mittleren Einheitsgewichten der Flüssigkeit herrührenden, welche eine Gesamtbewegung hervorruft. Bei dem dünnflüssigen Wasser wird bekanntlich hierdurch das heißere mit dem kälteren so lebhaft gemischt, daß — bei offenen Gefäßen — überall die Siedetemperatur herrscht. Weniger dünnflüssige Stoffe bedürfen allerdings einer Beihilfe, ein von anderer Quelle ausgehendes Bewegen, um ein ähnliches Ziel zu erreichen.

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Notes

Literatur

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Copyright information

© Otto Spamer, Leipzig 1923

Authors and Affiliations

  • Hermann Fischer

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