Hirtenbrief des Erzbischofs von Przhluski

  • E. Frensdorff

Zusammenfassung

Leo von Przhluski, durch Gottes Erbarmung und des Heiligen Apostol. Stuhles Gnade Erzbischof von Gnesen und Posen, geborener Legat, Haus- Prälat und Thron-Assistent Seiner Heiligkeit ZC. Dem ehrwürdigen Klerus und allen Christgläubigen beider Erzdiözesen Heil und Segen in dem Herrn! Da die Woahlen zum Hause der Abgeordneten, welche jetzt wieder bevorstehen, für Kirche und Staat von überaus großer Wichtigkeit sinb, haben Wir beschlosseu, in allen Kirchen Unserer Ergdiüzesc Gebete anzuordnen, daß der Allmächtige zu guten Wahlen Seine Gnade verleihen möge. Wir bestimmen daher hiermit, das alle Priesteter vom 24. Sonntage nach Pfingsten bis zur Beendigung der Wahlen täglich die Kollekte: „Deus qui corda fidelium“ in der heil. Messe zusetzen, und daß jeden Sonntag in derselben Zeit die gedachte Kollekte in der Muttersprache nach der Predtgt von der Kanzel gebetet werde, Judem Wir Euch, Geliebteste in dem Herrn, dies verkündigen unb zur herzlichen Thcilnahme an den Gebeten auffordem, welche in dem Intercsse der h. Kirche und des Staats und daher auch zu Eurem eigenen Wohle angeordnet sind, erinnern Wir Euch zugleich daran, daß Wir nach der katholischen Lehre mit der Gnade Gottes, die Wir erfleheu, selbst ernstlich mitwirken müssen, dann aber anch den vollen Segen zu Allem, was uns wahrhaft heilsam ist, mit kindlicher Zuversich von unserm himmlischen Water erwarten dürfen.

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Notes

  1. Die „Posener Zeitung“ glaubte in diesem Hirtenbrief eine Bestätigung der oben von ihr mitgetheilten Notiz sehen zu dürfen. Wir lassen unten die weiteren auf diese Angelegenheit bezüglichen Schriftstücke folgen. S. den Anhang.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1859

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  • E. Frensdorff

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