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Zusammenfassung

Der Verfasser hat sieh mit den Mikromethoden von Pregl seit dem Jahre 1913, ab und zu, beschäftigt und sie von großer praktischer Bedeutung gefunden. Die Methoden von Pregl, wie sie zuerst im „Handbuch der Biochemischen Methoden“ beschrieben worden sind, wurden bis auf den Mikro-Kjeldahl und die Bestimmung von Metallen in organischer Bindung verlassen, da sie für einen Nichtspezialisten zu umständlich waren. Im Jahre 1923, auf der Durchreise durch Graz, verweilte ich ein paar Tage im Laboratorium von Pregl, der die große Liebenswürdigkeit hatte, mir seine vorzüglichen und epochemachenden Methoden vorzeigen zu lassen. Ich müchte ihm auch hier, an dieser Stelle, meinen großen Dank dafür aussprechen. Nach dem Verlassen seines Instituts schien mir, daß ich diese Methoden nach paarmonatlicher Übung, unter Zuhilfenahme seiner Anleitung, beherrschen künnte. Diese Erwartung ließ sich leider nicht verwirklichen. Nach einem Jahre verschiedener Proben und einer Menge von Analysen, kam ich zum Schluß, daß es mir jedenfalls nicht gelingen würde, eine Verbrennung mit einiger Sicherheit auszuführen. Ich zweifle nicht daran, daß im Preglschen Laboratorium vorzügliche Analysen ausgeführt werden und habe persünlich Beweise dafür.

Notes

  1. 1.
    Fritz Pregl: Die quantitative organische Mikroanalyse. Berlin, Verlag von Julius Springer, 1923.Google Scholar

Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1925

Authors and Affiliations

  • Casimir Funk
    • 1
  1. 1.Biochemischen AbteilungStaatliche Hygieneschule WarschauPoland

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