Appendizitis und Peritonitis

  • F. Göppert
  • L. Langstein

Zusammenfassung

Bei der Behandlung der Wurmfortsatzerkrankung konkurrieren zwei Methoden: Frühoperation und Schonungstherapie im Anfall, der gegebenenfalls eine Abszeß- oder eine Intervalloperation folgt. Es ist unmöglich, mit zureichender Sicherheit vorher zu erkennen, ob eine leichte katarrhalische Entzündung des Warmfortsatzes vorliegt oder ein Durchbruch in den nächsten Stunden zu erwarten ist. Bei der Frühoperation werden unzählige Kinder den Gefahren einer Laparotomie ausgesetzt, deren Wurmfortsatz harmlos, ja mitunter gar nicht erkrankt ist. Andererseits opfert ein prinzipielles Abwarten, wenn auch nur von 24 Stunden, mit Sicherheit eine Anzahl Patienten. Es ist bei dieser Krankheit leider nicht in wünschenswerter Weise möglich, individuell vorzugehen, sondern man muß in recht erheblichem Grade den Einzelfall nach einem Schema behandeln. Der erfahrene ältere Arzt mag wohl auf Grund seines subjecktiven Eindrucks sich eine größere Freiheit wahren.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • F. Göppert
    • 1
  • L. Langstein
    • 2
  1. 1.Universitätskinderklinik in GöttingenDeutschland
  2. 2.Kaiserin Auguste Victoria Hauses zur Bekämpfung der Sauglingssterblichkeit im Deutschen Reiche in Berlin-CharlottenburgDeutschland

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