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Linsen

  • Heinrich Greinacher
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 40)

Zusammenfassung

Was wir eine optische Linse nennen, ist zumeist ein Stück Glas, dessen Form einer Linsenfrucht ähnelt und das daher eben seinen Namen trägt. Ganz allgemein ist dies aber irgendeine durchsichtige Substanz, die von zwei Flächen begrenzt ist, von denen mindestens eine gekrümmt ist. Die größte Bedeutung haben die von Kugelflächen begrenzten, d. h. die sphärischen Linsen. Diese sind besonders leicht herzustellen und genügen für die Zwecke der optischen Abbildung vollauf. Von einiger Bedeutung sind nur noch die Zylinderlinsen. Am frühesten macht wohl jeder Bekanntschaft mit der typischsten Linsenform, der Bikonvexlinse. Ist dies doch das bei der Jugend so beliebte, aber so oft mißbrauchte Brennglas. Dieses zeigt uns unmittelbar die strahlensammelnde Wirkung der Linsen, indem es das parallel auffallende Strahlenbündel der Sonne nach einem Punkt konzentriert, den man infolge der Hitzekonzentration daselbst den Brennpunkt nennt. Seinen Abstand von der Linse heißen wir Brennweite. Je stärker brechend das Linsenglas und je stärker gekrümmt die Linsenflächen sind, um so kürzer ist die Brennweite. Diese variiert in praxi von wenigen Millimetern bis zu vielen Metern.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1939

Authors and Affiliations

  • Heinrich Greinacher
    • 1
  1. 1.Universität BernSchweiz

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