Advertisement

Über das Verhalten des Caseins gegen Ozon

Aus dem Chemischen Institut der Universität Kiel. Zeitschrift für physiologische Chemie 51, 342 (1907)
  • C. Harries
  • K. Langheld

Zusammenfassung

Die Resultate, auf denen sich unsere heutige Kenntnis der Eiweiß- chemie aufbaut, beruhen im wesentlichen auf den Ergebnissen der Säure- und Alkalispaitung, den Beobachtungen am lebenden Organismus und der Verfoigung der durch Fermente oder Bakterien eingeieiteten Spaltprozesse. In alien Fällen handelt es sich um die nähere Untersuchung eines weitgehenden hydroiytischen Teilungsvorganges des Eiweißrnoieküls. Diese gemeinsame Grundlage im Verein mit der chemischen Gleichartigkeit der entstehenden Trennstücke bedingt die Schwierigkeiten, die der stufenweisen Verfolgung des Abbaus bei den bis jetzt verwandten Verfahren in Wege stehen. Bis vor wenigen Jahren war unser Wissen selbst über die äulüersten Spaitstäcke des Eiweißes, die Aminosüure, noch recht läckenhaft. Emil Fischer{su1}) war einer der ersten, der den großen experimentelien Hindernissen mit Erfoig zu hegegnen wußte. Das von ihm ausgearbeitete Verfahren der Trennung der Aminosäuren durch fraktionierte Destillation ihrer Ester 2) ermöglichte zunächst eine genauere Erforschung der Bausteine des Proteidmoieküls. Die so gewonnenen Resultate haben im Verein mit den Ergebnissen der Kosseischen Methode{su3}) zur Bestimmung der Diaminosäuren unsere Kenntnis über den Aufbau der verschiedenen Eiweißarten ganz bedeutend gefördert.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Vgl. Emil Fischer, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 39, 530 [1906].CrossRefGoogle Scholar
  2. 2).
  3. 3).
    Vgl. A. Kossel, Zeitschr. f. physiol. Chemie 31, 165 [1900].Google Scholar
  4. 4).
  5. 1).
    Vgl. Emil Fischer u. Emil Abderhalden, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 39, 752 [1906].CrossRefGoogle Scholar
  6. 2a).
    Vgl. Emil Fischer u. Emil Abderhalden, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 39, 2315 [1906].CrossRefGoogle Scholar
  7. 2b).
    —Vgl. auch P. A. Levene u. W. A. Beatty, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 39, 2060 [1906].CrossRefGoogle Scholar
  8. 3).
    Vgl. v. Gorup-Besanez, Annalen d. Chemie u. Pharmazie 110, 96 [1859].CrossRefGoogle Scholar
  9. 4).
    Vgl. C. Harries, Annalen d. Chemie u. Pharmazie 343, 311 [1905].CrossRefGoogle Scholar
  10. 5).
    Vgl. C. Harries, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 38, 2990 [1905].CrossRefGoogle Scholar
  11. 1).
    Vgl. C. Harries u. C. Thierne, Annalen d. Chemie u. Pharmazie 343, 354 [1905].CrossRefGoogle Scholar
  12. 1).
    Privatmitteilung.Google Scholar
  13. 2).
    Vgl. loc. cit.Google Scholar
  14. 1).
    Vgl. C. Harries u. V. Weiß, Annalen d. Chemie u. Pharmazie 343, 369 [1905], und siehe folgende Abhandlung.CrossRefGoogle Scholar
  15. 1).
    Vgl. folgende Abhandlung.Google Scholar
  16. 1).
    Vgl. Emil Fischer u. Peter Bergeil, Berichte d. Deutsch. chem. Gesellschaft 35, 3779 [1902].CrossRefGoogle Scholar
  17. 1).
    Vgl. Emil Fischer, Zeitschr. f. physiol. Chemie 33, 151 [1905].CrossRefGoogle Scholar
  18. 1).
  19. 2).
    Hier wie in allen folgenden Fällen beziehen sich die Temperaturangaben auf die Temperatur des Bades und nicht der Dämpfe.Google Scholar
  20. 1).
    Vgl. Emil Fischer, Zeitschr. f. physiol. Chemie 33, 168 [1901].Google Scholar
  21. 1).
    Vgl. Emil Fischer, Zeitschr. f. physiol. Chemie 33, 151 [1901].CrossRefGoogle Scholar
  22. 1).
  23. 1).

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1916

Authors and Affiliations

  • C. Harries
  • K. Langheld

There are no affiliations available

Personalised recommendations