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Wasserdurchlässigkeit

  • Paul Heermann
  • Alois Herzog

Zusammenfassung

Beim Benetzen der Fasern tritt im allgemeincn eine Quellung derselben unter Wasseraufnahme und Volumenvergrößerung auf; ferner werden die Zwischenräume des Fadens mit Wasser ausgefüllt und schließlich auch die Maschen des Gewebes. Je nach dem Druck, unter dem sich das Wasser befindet und der Menge des aufgenommenen Wassers findet ein rascheres oder langsameres Hindurchgehen oder Filtrieren des Wassers durch das Gewebe statt. Diese natürlichen Eigenschaften von Textilfasererzeugnissen dem Wasser gegenüber können aber durch Niederschlagung bestimmter kolloidaler Stoffe in feinster Verteilung geändert werden, z. B. durch fettsaure Tonerde u. a. Die Netzbarkeit und damit Quellbarkeit der Fasern wird dadurch bedeutend verringert bis aufgehoben; die Poren des Fadens werden verstopft und das ganze Fasergebilde wasserabstoßend und mehr oder weniger wasserdicht. Qualität und Grad der Wasserdurchlässigkeit lassen sich bei wasserdicht präparierten Stoffen von verschiedenen Gesichtspunkten aus beurteilen1:

  1. 1.

    Wie weit geht die wasserabstoßende und quellungshemmende Wirkung der Präparation?

     
  2. 2.

    Von welcher Dauerhaftigkeit oder Beständigkeit gegen die Wirkung des Wassers ist die Imprägnierung oder Präparation?

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

  • Paul Heermann
    • 1
  • Alois Herzog
    • 2
  1. 1.Staatlichen MaterialprüfungsamtDahlemDeutschland
  2. 2.Technischen Hochschule in DresdenDresdenDeutschland

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