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Festigkeit und Dehnung

  • Paul Heermann
  • Alois Herzog

Zusammenfassung

Unter „Festigkeit“ eines Materials versteht man den Widerstand, der sich der Trennung der einzelnen Teile des Versuchskörpers entgegensetzt. Je nach Art dieses Trennungsvorganges unterscheidet man u. a.: Zu- oder Zerreißfestigkeit, Druck- oder Quetschfestigkeit, Biege-, Falz- oder Knitterungsfestigkeit, Drehungsoder Torsionsfestigkeit, Zerplatz- oder Berstfestigkeit, Haftfestigkeit, Einreißfestigkeit, Knickfestigkeit, Schubfestigkeit usw.

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Literatur

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    Das Arbeitsdiagramm wird auch als „Zerreißdiagramm“ bezeichnet, was indes zur Vermeidung von Mißverständnissen lieber vermieden werden sollte, da dadurch Verwechslungen entstehen können, insofern als Zerreißdiagramm auch die Kraftdehnungslinie bedeutet (s. S. 324).Google Scholar
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    Fisher: Text. Recorder 1922, 41 (nach Mell. Text. 1922, 431). Es fehlen in dem Referat leider die Angaben über die Art des Versuchsgarnes.Google Scholar
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  30. 2.
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  39. 1.
    Veraltete, technologisch unrichtige Festigkeitsprüfer sind in dieser Neuauflage nicht mehr aufgenommen, z. B. der Taschenkraftmesser, die Feder-dynamometer nach Goldschmidt und Riehlé, der Dynamometer mit Laufgewicht nach Schoch, der kontinuierliche Garnfestigkeitsprüfer von UsteriReinac her, der Dynamometer von Perreaux u. a. m. (s. 1. Auflage).Google Scholar
  40. 1.
    Nach A. Seipka und Marschik.Google Scholar
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  44. 1.
    Es kommt nämlich vor, daß trotzdem die letzten Seitenfäden ausspringen und sich so dem Reißversuch entziehen. Zur Verhütung solcher Fälle ist von Dr. Schreiber ein Apparat konstruiert worden, bei dem die Fäden seitlich nur eingeschnitten werden (s. w. u.).Google Scholar
  45. 2.
    Der Betrag des Einwebens ist so verschieden, daß er sich allgemein nicht angeben läßt; er hängt von mancherlei Umständen ab. Ist die Kettspannung groß und das Kettmaterial weich, so ist die Einarbeitung des Schußmaterials groß, die Ware geht jedoch in der Länge und Breite ein wenig ein. Je härter das Schußmaterial, um so mehr hat auch die Kette teil an der Einarbeitung. Scharfe Drehung des Schußmaterials und grobe Nummer desselben, vermehrt das Einweben der Kette. Geringe Drehung des Schußmaterials und feine Nummer vermindert die Einarbeitung der Kette (s. a. Textilber. 1922, S. 444). Von Einfluß ist ferner die Art des Schlichtens: Mit Leim und Gummi gesteifte Ketten dehnen sich wenig oder gar nicht; mit Mehlkleister oder Stärke geschlichtete viel leichter und beträchtlicher.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

  • Paul Heermann
    • 1
  • Alois Herzog
    • 2
  1. 1.Staatlichen MaterialprüfungsamtDahlemDeutschland
  2. 2.Technischen Hochschule in DresdenDresdenDeutschland

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