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Drehung der Garne und Zwirne (Drall, Draht, Torsion)

  • Paul Heermann
  • Alois Herzog

Zusammenfassung

Zur Erreichung größeren Widerstandes, also größerer Festigkeit, werden die Fasern aus ihrer geraden Lage in eine schraubenförmige übergeführt, sie werden mehr oder weniger umeinander „gedreht“. Diesen Vorgang nennt man Spinnen und die Drehung selbst Drall, Draht oder Torsion. Man unterscheidet Hartdraht, wenn der Faden so scharf oder so hart gedreht ist, daß er sich beim Lockerwerden zusammenringelt (Drosselwater), und Weichdraht, wenn der Faden eine lose oder weiche Drehung hat. Im allgemeinen kann man sagen, daß ein Gespinst unter sonst gleichen Verhältnissen um so mehr Drehung erhält, je feiner er ist und je feiner, glatter und kürzer die Fasern sind.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

  • Paul Heermann
    • 1
  • Alois Herzog
    • 2
  1. 1.Staatlichen MaterialprüfungsamtDahlemDeutschland
  2. 2.Technischen Hochschule in DresdenDresdenDeutschland

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