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Der Höchstgehalt der Verbrennungsgase an Kohlensäure (+ schwefl. Säure) = (ks)m und die Bestimmung von CO

  • Georg Herberg

Zusammenfassung

Wenn man mittels Rechnung den Verbrennungsvorgang verfolgt, wie er sich ohne Luftüberschuß abspielt, so erhält man eine Zusammensetzung der trockenen Gase, die den Höchstgehalt der Kohlensäure = (ks)m, der bei Verbrennung des betreffenden Brennstoffes überhaupt auftreten kann, aufweist (vgl. Tab. 9, Spalte 14). Diese Werte sind für den Verbrennungsvorgang wichtig; ihre rechnerische Aufstellung war in Rechnungsbeispiel S. 36, letzte Spalte, geboten. — Sie liegen bei Steinkohlen und Braunkohlen zwischen 18,0 bis 20,4%, bei Anthrazit etwa bei 19,2%, bei Torf und Lohe zwischen 19,5 bis 20,1%, bei Holz zwischen 20,2 bis 20,7%. Keinesfalls aber wird der Wert von 21% erreicht, wie noch vielfach geglaubt wird, weil ja infolge des Gehaltes der Kohlen an Wasserstoff zum Verbrennen desselben Sauerstoff gebraucht wird, der bei der Analyse im kondensierten Wasserdampf niedergeschlagen ist; somit befindet sich in den Endgasen mehr Stickstoff, als dem Luftbedarfe des Kohlenstoffes allein entspricht. Je wasserstoffärmer und schwefelärmer die Brennstoffe sind, desto mehr nähert sich natürlich der maximale Kohlensäuregehalt dem Prozentsatze 21.

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© Verlag von Julius Springer 1913

Authors and Affiliations

  • Georg Herberg
    • 1
  1. 1.StuttgartDeutschland

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