Über Konstitution (auch allgemeine Anwendungsweise) der Textilhilfsmittel. Systematik der Textilhilfsmittel

  • J. Hetzer

Zusammenfassung

Bis vor etwa 15 Jahren war die Chemie der Wasch- und Textilhilfsmittel ein verhältnismäßig einfaches Sondergebiet. Außer der seit Karl dem Großen schon in Deutschland fabrizierten Seife und dem seit etwa 1835 bekannten Türkischrotöl gab es kaum anderes. Wissenschaft und Technik haben aber in der Zwischenzeit mit größtem Erfolge an der Herstellung neuer und verbesserter Textilhilfspräparate gearbeitet. So ist eine große Anzahl von Ersatz- und Fortentwicklungsprodukten der Seife und des Türkischrotöles herausgebracht worden. Außer diesen Netzstoffen, wie wir die einschlägigen Produkte kurz nennen wollen, existieren in der Textilindustrie aber auch noch viele andere Hilfsstoffe, die kein Netz-, Wasch-, Reinigungs-, Dispergier- usw. -Vermögen haben. Die Zahl der auf dem Markte befindlichen Textilhilfsmittel wird weiter noch um ein Erhebliches dadurch vergrößert, daß „Netzer“ und „Nichtnetzer“ in allen möglichen Variationen miteinander zur Erzielung besonderer Effekte kombiniert werden bzw. wurden. Das Gebiet der Textilhilfsmittel ist heutigen Tages nicht nur umfangreich, sondern auch recht unübersichtlich geworden und es ergibt sich für den Forscher die dringende Notwendigkeit, das vorhandene Material zu sichten und zu ordnen, nicht zuletzt auch, um festzustellen, welche Netzstoffe einerseits und welche Nichtnetzer andererseits bislang schon miteinander vereinigt worden sind und welche Kombinationsmöglichkeiten unter Verwendung der bisher benutzten Einzelbestandteile noch weiter bestehen.

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© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • J. Hetzer
    • 1
  1. 1.Ludwigshafen a. Rh.Deutschland

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