Graphische Bestimmung der Arbeitszeit

  • E. Hoeltje

Zusammenfassung

Bei Festsetzung des Arbeitsakkordes für irgend ein auf einer Werkzeugmaschine zu bearbeitendes Werkstück sind scharf zu trennen: die reine Arbeitszeit und die Zeit für Nebenarbeiten. Unter letzteren versteht man bekanntlich: das Anreißen und Ankörnen des Werkstücks, das Aufspannen, das Ansetzen des Werkzeugs, das Messen, das Abspannen, den Werkzeugwechsel sowie das Einrichten der Maschine. Man hat es zum Teil in der Hand, die dafür benötigten Zeiten niedrig zu halten, indem man z. B. dem betreffenden Arbeiter geeignete Aufspannvorrich-tungen zur Verfügung stellt, indem man durch Verwendung von Bohrkästen das Anreißen und Ankörnen spart, indem gute Meßwerkzeuge zweifelsfrei (Jen Arbeiter erkennen lassen, wann der Genauigkeitsgrad der hergestellten Arbeit genügt, oder indem man durch Revolvermaschinen die Stahl Wechselzeit auf ein Minimum beschränkt und dabei zugleich die Zeit des Ansetzens spart. Man ist aber auf Schätzung der Nebenarbeitszeit angewiesen, abgesehen von den ganz automatisch arbeitenden Maschinen, da die mehr oder weniger große Geschicklichkeit des betreffenden Arbeiters sehr ins Gewicht fällt.

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© Julius Springer in Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • E. Hoeltje
    • 1
  1. 1.Hagen i. W.Deutschland

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