Untersuchung des zeitlichen Verlaufes von Wechselströmen

  • Georg Jahn

Zusammenfassung

Bei der Besprechung des Parallelschaltens von Synchronmaschinen wurde darauf hingewiesen, daß man bestrebt ist, die Generatoren so zu bauen, daß ihre Spannungskurven möglichst sinusförmig werden. Dazu muß die Verteilung der magnetischen Feldstärke am Ankerumfang ebenfalls sinusförmig sein. Ein Bild von der Feldverteilung erhält man, wenn man gemäß den unter b) und c) geschilderten Verfahren den zeitlichen Verlauf der Spannungskurve aufnimmt; denn es ist bei Vernachlässigung der Spannungsabfälle im Anker die Klemmenspannung E gleich der im Anker induzierten EMK E a . Die Augenblickswerte E t und E at stehen aber mit der Kraftlinienzahl Ф = f(t) in dem Zusammenhange: E t = E at = • c·dФ/dt. Da c eine Konstante ist, so kann man aus der aufgenommenen Kurve E = f(t) den zeitlichen Verlauf des Kraftflusses Ф = f(t) ableiten und damit gleichzeitig ein Bild der Feldverteilung gewinnen.

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© Julius Springer in Berlin 1925

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  • Georg Jahn

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