Allgemeine Hinweise für die Praxis

  • Volker Knecht

Zusammenfassung

Die vorangegangenen Abschnitte haben einen Einblick in den Aufgabenkreis des Terminbüros vermittelt. Für die Darstellung der organisatorischen und rechnerischen Zusammenhänge war dabei die Forderung maßgebend, den Verhältnissen der Wirklichkeit mÖglichst nahe zu kommen. Wer sich mit der Terminfrage beschäftigt hat, wird bemerkt haben, daß häufig dort Schwierigkeiten auftreten, wo man sie eigentlich nicht vermutet. Manche Vorgänge erscheinen im Licht theoretischer Betrachtungen nicht weiter verwickelt, stellen sich jedoch nach der praktischen Durchführung als wenig geeignet für den Betrieb heraus. Es entstehen daraus vielfach Fehlschläge, denen man am besten dadurch begegnet, daß man sieh von vornherein über Art und Umfang der zu treffenden Maßnahmen im klaren ist und das Ordnungsgefüge vor seiner Einführung vÖllig ausarbeitet. Natürlich wird es nie ganz zu umgehen sein, daß man noch nachträgliche Veränderungen vornimmt oder zusätzliche Regelungen trifft, die auf Grund der Betriebserfahrung notwendig werden. Doch sollte man es grundsätzlich vermeiden, mit Maßnahmen Versuche zu veranstalten, deren Auswirkung nicht genau übersehen werden kann oder Bestimmungen zu erlassen, die vielleicht nach kurzer Zeit widerrufen werden müssen. Denn der Erfolg der Terminordnung hängt nicht zuletzt von der Aufnahme ab, die sie im Betrieb findet; das aber setzt selbstverständlich voraus, daß sich die vom Terminbüro abhängigen Stellen mit unbedingter Sicherheit auf dessen Anordnungen verlassen kÖnnen.

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© Verlag von Julius Springer 1939

Authors and Affiliations

  • Volker Knecht
    • 1
  1. 1.Freiburg i. Br.Deutschland

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