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Zusammenfassung

Die Fibrome der Haut (Fibroma molluscum) zeigen sehr verschiedene Eigenschaften, je nach der Beschaffenheit des Bindegewebes, aus welchem sie bestehen. Ist dieses Bindegewebe locker, so sind die Geschwülste weich, bei kleineren Tumoren erscheint der Inhalt wegdrückbar, die Geschwülste machen fast den Eindruck leerer Hautsäckchen (weiche Fibrome); bei derber Beschaffenheit des konstituierenden Gewebes sind die Tumoren hart (Desmoide), es betrifft dies hauptsächlich die größeren Bildungen, und natürlich bestehen alle möglichen Zwischenstufen zwischen diesen Extremen. Manchmal sind an demselben Tumor an verschiedenen Stellen verschiedene Konsistenzgrade vorhanden. Da die Ursprungsstätte der Fibrome in der Regel in den tieferen Schichten der Haut zu suchen ist, so ist die Haut, welche die äußere Decke der Geschwulst bildet, zunächst unverändert. Erst bei übermäßigem Wachstum wird die Haut gespannt, gerötet, und es kommt durch Druck oder Traumen leicht zu Ulzerationen. Auch die Größe und Form der Fibrome zeigt die mannigfachsten Verschiedenheiten. Erstere schwankt von den kleinsten An fängen bis zu kopfgroßen und größeren Tumoren, die dann wie ein großer Sack von dem betreffenden Körperteil herabhängen und nicht nur durch die Entstellung, sondern auch durch ihr Gewicht die Patienten außerordentlich behindern. Der Form nach sind die Fibrome entweder gestielt oder mehr halbkugelig, und findet sich die erstere Form nicht nur bei den größeren, sondern auch bei ganz kleinen, weichen Fibromen (Cutis pendula).

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1914

Authors and Affiliations

  • Edmund Lesser
    • 1
  1. 1.Universitäts-Klinik und Poliklinik für Haut- und GeschlechtskrankheitenBerlinDeutschland

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