Zusammenfassung

Bei der Alopecia areata (Area celsi, Pelade der Franzosen) treten auf behaarten Teilen, am häufigsten auf dem be haarten Kopfe, kahle Stellen auf, die sich peripherisch vergrößern und nach einiger Zeit runde oder ovale haarlose Scheiben bilden. In manchen Fällen bilden sich nur einige wenige, in anderen zahlreiche kahle Stellen. Solange die Krankheit fortschreitet, erscheinen die im übrigen unveränderten Haare der dem kahlen Fleck unmittelbar angrenzenden Zone gelockert und folgen dem leichtesten Zuge. Manchmal finden sich im Bereich der kahlen Stellen einzelne kurze, leicht ausziehbare Haarstümpfe, deren Enden gegen den verschmächtigten Anfangsteil verdickt erscheinen (Ähnlichkeit mit einem Ausrufungszeichen!). Die Haut der haarlosen Stellen ist unverändert, nicht mit Schuppen bedeckt, sehr blaß und manchmal etwas verdünnt. Nicht ohne Einfluß auf das Entstehen der letzterwähnten Erscheinungen ist jedenfalls das Fehlen der nicht unbeträchtlichen Anteile der Haare, die innerhalb der Haut liegen. — Die Sensibilität der haarlosen. Stellen ist völlig intakt.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1914

Authors and Affiliations

  • Edmund Lesser
    • 1
  1. 1.Universitäts-Klinik und Poliklinik für Haut- und GeschlechtskrankheitenBerlinDeutschland

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