Die wichtigsten Handgriffe der neurologischen Untersuchung

  • R. Hirschfeld
  • M. Lewandowskys
Part of the Fachbücher für Ärzte book series (FACHAERZT OBA, volume 1)

Zusammenfassung

Wir haben dargelegt, daß die alte Einteilung der Nervenkrankheiten in organische und funktionelle uns keinen scharfen Sinn mehr gab, weil eine Stufenleiter die schweren organischen mit den oberflächlicheren organischen und diese mit den Psychosen und Psychoneurosen verbindet. Sehr häufig aber kommt es darauf an, zwischen den beiden Enden der Leiter, den schweren im alten Sinne organischen Nervenkrankheiten einerseits und den leichtesten, insbesondere den Psychoneurosen, der Hysterie, Neurasthenie etc. zu unterscheiden.

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Notes

  1. 1).
    Wenn andere Symptome hinzukommen, kann allerdings die Differenz in der Weite liehttüehtiger Pupillen auf eine Sympathikusstörung hinweisen, wie weiter unten erwähnt werden wird (S. 70).Google Scholar
  2. 1).
    Auch die Ausdehnung der „reflexogenen Zone“, z. B. die Möglichkeit, durch Beklopfen der Tibia noch einen Patellarreflex auszulösen, ist an und für sich nicht pathologisch.Google Scholar
  3. 2).
    Daß Fehlen der Patellarreflexe angeboren und ohne weitere Bedeutung ist, kommt unter vielen tausend Fällen einmal vor; daß bei hysterischen Lähmungen zeitweise der Kniereflex nicht auszulösen ist, hat wohl die große Mehrzahl der Neurologen überhaupt noch nicht gesehen, und die Fälle, in denen das bisher beobachtet ist, lassen sich an den fünf Fingern einer Hand abzählen. Mit diesen Eventualitäten rechnet man am besten gar nicht.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • R. Hirschfeld
    • 1
  • M. Lewandowskys
  1. 1.BerlinDeutschland

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