Maßanalytische Oxydations- und Reduktionsverfahren

  • Hermann Lux
  • Alfred Stock
  • Arthur Stähler

Zusammenfassung

Vielseitiger Anwendung fähig sind jene maßanalytischen Verfahren, bei denen der zu bestimmende Stoff eine Oxydation oder Reduktion erfährt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Hinweise

  1. 1.
    Θ bedeutet die einem Gramm-Äquivalent entsprechende Menge von Elektronen (vgl. S. 123).Google Scholar
  2. 1.
    Man bereite sich auch rechtzeitig eine Thiosulfatlösung nach S. 94.Google Scholar
  3. 2.
    Skrabal, A.: Z. anorg. Chem. 42, 1 (1904).CrossRefGoogle Scholar
  4. 1.
    Organische Konservierungsmittel dürfen nicht zugegen sein.Google Scholar
  5. 2.
    Ein eindrucksvolles Beispiel einer induzierten Reaktion ist die Reduktion von HgCl2 zu Hg2Cl2 durch Oxalsäure. Man löst in etwa 50 cm3 verdünnter Schwefelsäure je 1 Messerspitze Na2C2O4, HgCl2 und MnSO4. Die Lösung bleibt beim Erhitzen völlig klar; auf Zusatz von 1 Tropfen KMnO4-Lösung setzt die Reduktion zu Hg2Cl2 ein.Google Scholar
  6. 1.
    300 cm3 einer 2 proz. Lösung von Hg(NO3)2 (oder HgCl2) werden mit 1–2 cm3 konz. HNO3 versetzt und 5–10 Minuten lang mit 300 g Zinkgrieß verrührt (Zink purissimum, grob pulverisiert, Korngröße 2–3 mm). Man wäscht mit destilliertem Wasser aus, füllt das Reduktionsrohr mit dem amalgamierten, silberglänzenden Metall, nachdem man die eingelegte Siebplatte mit etwas Glaswolle bedeckt hat, und saugt etwa 1/2 1 destilliertes Wasser hindurch. Das Rohr bleibt bis zum Gebrauch mit Wasser gefüllt stehen.Google Scholar
  7. 1.
    Man berechne überschläglich, wieviel mg Fe+2 allein durch den in der Salzsäure gelösten Luftsauerstoff oxydiert werden könnten: 1 1 Salzsäure bzw. Wasser nimmt bei Zimmertemperatur in Berührung mit Luft etwa 6,5 cm3 O2 von Normalbedingungen auf; 22,4 cm3 O2 ͌ 4 mg-äq. O2 ͌ 4 mg-äq. Fe+2 = 4.55,84 mg Fe.Google Scholar
  8. 1.
    Man kann statt dessen auch 3 Tropfen einer Lösung von 1 g Di-phenylamin in 100 cm3 konzentrierter Schwefelsäure verwenden; der Farbumschlag ist dann aber weniger scharf.Google Scholar
  9. 1.
    Jod darf wegen der korrodierenden Dämpfe, die es aussendet, nur in einem fest verschlossenen Gefäß auf die analytische Waage gebracht werden.Google Scholar
  10. 1.
    liesen: Washburn, E. W.: J. amer. chem. Soc. 30, 31 (1908).CrossRefGoogle Scholar
  11. 2.
    Nicht die Lösung der freien Indikatorsäure in Alkohol.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1941

Authors and Affiliations

  • Hermann Lux
    • 1
  • Alfred Stock
  • Arthur Stähler
  1. 1.Technischen HochschuleMünchenDeutschland

Personalised recommendations