Das Deutsche Reich

  • Wilhelm Müller

Zusammenfassung

Der Uebergang vom alten ins neue Fahr vollzog sich unter heftigen Kämpsen. „Die Melf! hie Waiblingen!“ war das Schlachtgeschrei, mit dem das Fahr 1873 Abschied nahm und das Fahr 1874 sich ankündigte. Die Rolle der Welfen übernahmen die Klerikalen, die Demokraten und die Socialdemokraten, die der Waiblinger die Nationalliberalen, die deutsche Reichspartei und die Fortschrittspartei. So weit auch die drei leßteren Parteien in ihren politischen Ansichten, in ihren Begriffen von Fortentwickelung der Reichsverfassung, von Reichskompetenz, von staatlicher Ordnung auseinander stehen mochten: in einem waren sie einig, in der Frage von der Erhaltung des Deutschen Reiches, von der Aufrechthaltung seiner äußeren Machtstellung, von der Ausdehnung der nationalen Geseßgebung über die äußeren Rechtsverhältnisse aller Individuen und Korporationen, somit auch über die Rechsverhältnisse der im Deutschen Reiche bestehenden Kirchengemeinden und Religionsgesellschaften.

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© Verlag von Julius Springer 1875

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Müller
    • 1
  1. 1.TübingenDeutschland

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