Die Schweiz

  • Wilhelm Müller

Zusammenfassung

Die im vorigen Jahre geschaffenen provisorischen Znstände des Bistums Basel wurden in definitioe umgewandelt. Der im Jahre 1884 zum Verweser dieses Bistnms ernannte Dompropst Dr. Fiala von Solothurn wurde vom Papst zum Bischos von Basel ernannt. Derselbe legte am 21. April in Solothurn vor den Vertretern der Diäesankantone, Luzern, Zug, Aargan, Thurgau, Solothurn, Baselstadt (Bern war nicht vertreten) den Eid ab und ließ es bei dem Bankett an Versicherungen der Ausrechterhaltung des konsessionellen Friedens und der Unterordnung unter die staatliche Oberhoheit nicht fehlen. Daß der Papst für die Zeit, in welcher Fiala zum Zweck der Bischofsweihe in Rom verweilte, den von den Diözesanständen des Bistums Basel abgeseßten Bischof Lachat zum Administrator eben dieses Bistums er-nannte, mache einen sehr schlechten Eindruck und sah) mie eine Heraus-forderung aus. Die Riegierung von Solothurn erteilte die richtige Antmort darauf, indem sie sämtlichen Pfarrämtern des Kantons jeden Berkehr mit Lachat verbot. Tessin, zu bessen Administrator Lachat im vorigen Jahre ernannt worden war, wurde als förmliches Bistum er-klärt, und der ultramontane tessiner Staatsrat zeigte fich in einem Schreiben vom 3. August an den neuen Bischof Lachat bereit, „zur Revision aller jener noch in Kraft bestehenden Seseße zu schreiten, welche auf kirchliche Angelegenheiten Bezug haben und mit der Verfassung der römisch-apostoliscchen Kirche unverträich sind.“

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1886

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  • Wilhelm Müller

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