Advertisement

Zusammenfassung

Arbeit ist das Produkt aus Kraft mal Weg
$$ A\, = \,P \cdot \,s\,{\rm{mkg}} $$
(1)

Hierin ist

P = wirkende Kraft kg

s = zurückgelegter Weg m

Eine in der Zeit t Sekunden verrichtete Arbeit ist eine Leistung, als deren Einheit die in einer Sekunde verrichtete Arbeit gilt
$$ L\, = \,\frac{{P\, \cdot \,s}}{t}\,{\rm{mkg/s}} $$
(2)
Eine Pferdestärke (PS) ist die in einer Sekunde verrichtete Arbeit von 75 mkg
$$ N\, = \,\frac{L}{{75}}\, = \,\frac{{P\, \cdot \,s}}{{75}}\,{\rm{PS}} $$
(3)

Aufgabe: Wie groß ist die Leistung einer Pumpe, die in einer Stunde 15 m3 Öl vom spezifischen Gewichte γ = 0,9 auf 20 m fördert?

Es ist
$$ N\, = \,\frac{{15000\, \cdot \,0,9\, \cdot \,20}}{{3600\, \cdot \,75}}\, = \,1\,{\rm{PS}} $$
Die tatsächlich aufgewandte Pumpenleistung ist infolge der unvermeidlichen Verluste größer. Bezeichnet man das Verhältnis
$$ \frac{{{\rm{Nutzleistung}}}}{{{\rm{aufgewandte}}\,{\rm{Leistung}}}} $$
als Wirkungsgrad η, so folgt z. B. bei η = 0,6 in unserem Beispiel die an der Pumpe tatsächlich aufzuwendende Leistung N p zu
$$ {N_P}\, = \,\frac{N}{\eta }\, = \,\frac{1}{{0,6}}\, = \,1,67\,{\rm{PS}} $$

Bei elektrischer Energie tritt an die Stelle des Weges die Spannung, deren Einheit nach dem Italiener Volta mit Volt bezeichnet wird. An die Stelle der Kraft tritt die Stromstärke, deren Einheit nach dem französischen Physiker Ampere benannt ist.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Z.B. Dubbel: Taschenbuch für den Maschinenbau. Bd. II, S. 773, 5. Aull. Berlin: Julius Springer 1929.Google Scholar
  2. *.
    Gerbei: Die Grundgesetze der Wärmestrahlung, Berlin: Julius Springer 1917.Google Scholar
  3. 1.
    Seibert: Die Wärmeaufnahme der bestrahlten Kesselheizfläche. Arch, Wärmewirtsch. 9/1928 S. 180–88.Google Scholar
  4. 1.
    Schack: Der industrielle Wärmeübergang. Düsseldorf: Verlag Stahleisen 1929.Google Scholar
  5. 1.
    Nusselt: Mitt. über Forsch.-Arb. Heft 264. S. 10. VDI-Zeitschrift 1929 S. 763.Google Scholar
  6. 2.
    Schack: Der industrielle Wärmeübergang. Düsseldorf: Verlag Stahleisen 1929.Google Scholar
  7. 1.
    Bericht Stahlw.-Aussen. V. D. Eisenh. 96. Arch. Eisenhüttenw. Bd. 1, 1927/28. S. 629/38.Google Scholar
  8. 2.
    Z. Angew. Math. Mech. Bd.I (1921) S. 436–44.Google Scholar
  9. 1.
    Kusselt: Wärmeübergang im Kreuzstrom. VDI-Zeitschrift 1911, S. 2021.Google Scholar
  10. 1.
    Rosin und Fehling: Das I—t-Diagramm der Verbrennung. VDI-Verlag 1929.Google Scholar
  11. 2.
    Zbl. Hütten-u. Walzwerke 1928, S. 177 u. 242.Google Scholar
  12. 3.
    Vgl. auch Arbeitsblatt 3 des Arch. Wärmewirtsch. 13 (1932).Google Scholar
  13. 1.
    Schule: Z. VDI 1916, S. 630.Google Scholar
  14. 2.
    Eisenhütte Bd. IV (1930) S. 323.Google Scholar
  15. 1.
    Stahl u. Eisen Bd. 43 (1923) S. 456/635.Google Scholar
  16. 1.
    Arch. Eisenhüttenw. Bd. 3 (1929/30) S. 760.Google Scholar
  17. 1.
    Mollier: Neue Tabellen und Diagramme für Wasserdampf, 7. Aufl. Berlin: Julius Springer 1932.Google Scholar
  18. 1.
    Die Wärmeabgabe geheizter Körper an Luft. Forsch.-Arb. Ing.-Wes. 1911, Heft 98/99.Google Scholar
  19. 2.
    Heat Transmission from Bare and Insulated Pipes. Ind. Engng. Chem. 1924, S.451.Google Scholar
  20. 3.
    The Loss of Heat from the External Surface of a Hot Pipe in Air. Engng. Bd. 123 (1927) S. 1.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1933

Authors and Affiliations

  • Heinrich Netz

There are no affiliations available

Personalised recommendations