Nieten, Löten, Schweißen, Schneiden mit Sauerstoff

  • Willy Pockrandt

Zusammenfassung

Unter Nieten versteht man die Verbindung zweier oder mehrerer, zuvor gelochter Bleche, Profileisen usw. mittels durchgesteckter und dann gestauchter Bolzen, so daß deren Schaft das Loch vollständig ausfüllt, während die Köpfe die zu verbindenden Teile fest aufeinanderpressen. Die Niete werden in der Regel bereits mit dem (auf besonderen Nietpressen angestauchten),,Setzkopf“angeliefert und beim Nieten wird nur der zweite Kopf, der „Schließkopf“, gestaucht. Braucht die Nietverbindung nur dicht zu sein, wie im Behälterbau, dann kann kalt genietet werden, bei Eisenkonstruktionen dagegen und bei Dampfkesseln, deren Nietverbindungen fest bzw. fest und dicht sein müssen, wird warm genietet. Die Formen der Nietköpfe richten sich nach der Art der Nietung (vgl. DIN).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Vgl. Scherz : Die Wirtschaftlichkeit der Meterhitzungsmaschinen. Maschinenbau 1926, S. 993.Google Scholar
  2. 1.
    Siehe auch Fein: Metallbearbeitung mit einem elektro-pneumatischen Hammer. Maschinenbau 1927, S. 394.Google Scholar
  3. 1.
    Vgl. Burstyn: Löten. H. 28 der Werkstattsbücher.Google Scholar
  4. 2.
    Vgl. Claus: Die technischen Hart- und Weichlote. Gieß.-Zg. 1926, S. 463.Google Scholar
  5. 1.
    Siehe auch Rostosky und Lüder: Löten und Schweißen von Aluminium. Maschinenbau 1925, S. 120.Google Scholar
  6. 2.
    Für Massenfertigung von Konservenbüchsen z. B. werden selbsttätige Maschinen verwendet, die den Büchsenrumpf aus einem Blechstreifen biegen und löten und ihn dann einer ebenfalls selbsttätigen Bördel- und Bodenaufwalzmaschine zuführen.Google Scholar
  7. 1.
    Elektrisches Hartlöten siehe S. 235.Google Scholar
  8. 2.
    Vgl. Werkst.-Techn. 1925, S. 322.Google Scholar
  9. 3.
    Vgl. Schimpke-Horn: Praktisches Handbuch der gesamten Schweißtechnik. Schimpke: Die neueren Schweißverfahren. H. 3 der Werkstattsbücher. Bardtke: Gemeinfaßliche Darstellung der gesamten Schweißtechnik.Google Scholar
  10. 1.
    Vgl. Merkblätter „Elektrische Widerstandssehweißung“des DATSCH.Google Scholar
  11. 1.
    Vgl. Sauer: Das elektrische Abschmelzschweiß verfahren (mit zahlreichen Beispielen). Werkst.-Techn. 1926, S. 579.Google Scholar
  12. 1.
    Näheres über Reingehalt der Gase, Einfluß der Ausströmgeschwindigkeiten und der Verunreinigungen auf die Schweißleistung, Bedeutung des Mischungsverhältnisses, Rückschlagssicherheit in Abhängigkeit von Mischungsverhältnis und der Ausströmgeschwindigkeit enthält der Aufsatz von Wiß: Fortschritte auf dem Gebiete der Autogen-Metall-bearbeitung. Maschinenbau 1926, Sonderheft Schweißtechnik, S. 4LGoogle Scholar
  13. 2.
    Vgl. Über die Eignung von Brenngasen für autogene Schweißung. Maschinenbau 1925, S. 165.Google Scholar
  14. 1.
    Unter Benutzung der Merkblätter „Gasschmelzschweißung“des DATSCH.Google Scholar
  15. 1.
    Vgl. Das Schweißen von Gußrohrleitungen mit Bronze. Z. V. d. I. 1925, S. 1333. — Das Verfahren, eigentlich ein Hartlöten, dient zur Verbindung von Gußrohren (Gas-und Wasserleitungen) an Stelle der Muffenverbindung. Die Rohre werden stumpf gegen-einandergestoßen und um die Stoßstelle wird ein Bronzering niedergeschmolzen.Google Scholar
  16. 1.
    Näheres vgl. auch Meiler: Elektrische Lichtbogenschweißung.Google Scholar
  17. 1.
    Vgl. AEG-Mitteilungen 1927, S. 241.Google Scholar
  18. 1.
    Vgl. Hoffmann: Auftragschweißung. Z. V. d. I. 1928, S. 215.Google Scholar
  19. 2.
    Vgl. auch Neese: Die Metallurgie der Graugußschweißung. Maschinenbau 1925, S. 105.Google Scholar
  20. 1.
    Ausführlicheres vgl. Pothmann: Über den heutigen Stand der autogenen Metallbearbeitung von Aluminium. Die Schmelzschweißung 1927, H. 6.Google Scholar
  21. 1.
    Vgl. Schweißen von Aluminiumlegierungen. Werkst.-Techn. 1928, S. 18.Google Scholar
  22. 2.
    Vgl. auch Bardtke: Vorzüge und Nachteile der verschiedenen Schweißverfahren und ihre Anwendungsgebiete. Maschinenbau 1925, S. 1181.Google Scholar
  23. 1.
    Vgl. auch Bardtke: Die Anwendungsgebiete der elektrischen Lichtbogenschweißung (mit vielen Abbildungen und Beispielen). AEG-Mitteilungen 1926, S. 359.Google Scholar
  24. 2.
    Nach Versuchen des amerikanischen Luftdienstes beträgt die Festigkeit der Schweißstelle nur ≈50% des ungeschweißten Werkstoffes. Beim statischen Zerreißversuch brachen geschweißte Rohre meist neben der Schweißstelle, beim Schwingungsversuch dagegen in der Schweißstelle. Bei Lichtbogenschweißung erfolgte der Bruch in beiden Fällen in der Schweißstelle. — Vgl. Ermüdung von Schweißstellen bei Schwingungen. Z. V. d. I. 1925, S. 1393.Google Scholar
  25. 1.
    Vgl. Bock: Mechanische und metallographische Prüfung von elektrischen Wider-standsschweißungen. Maschinenbau 1925, S. 989.Google Scholar
  26. 2.
    Vgl. Bock: Zur Prüfung von Schweißverbindungen. Maschinenbau 1925, S. 979.Google Scholar
  27. 3.
    Vgl. Schmatz: Vergleich der Wirtschaftlichkeit elektrischer Widerstandsschwei-ßungen nach dem Stumpfschweiß- und dem Abschmelzschweißverfahren. Maschinenbau 1925, S. 984.Google Scholar
  28. 4a.
    Vgl. Schimpke: Wirtschaftliche Vergleichsversuche zwischen autogener und elektrischer Blechschweißung. Maschinenbau 1925, S. 102.Google Scholar
  29. 4b.
    Strelow: Wirtschaftlicher Vergleich der Schmelzschweißung und der Nietung. Maschinenbau 1927, S. 549. — Ausführlichere Vergleichsangaben enthält auch der Aufsatz von Meller: Wirtschaftlichkeit der elektrischen Lichtbogenschweißung von Flußeisen. Siemens-Zeitschr. 1925, Novemberheft.Google Scholar
  30. 1.
    Vgl. Gefügebeeinflussung beim autogenen Schneiden, Maschinenbau 1926, S. 750. — Eine Kohlenstoffzunahme an der Schnittstelle wurde festgestellt. Große Stücke mit >0,35% C sind zur Vermeidung von Spannungen vor dem Schneiden auf Dunkelrotglut zu bringen. Bei höheren, wechselnden oder stoßartigen Beanspruchungen im Betriebe soll die beeinflußte Zone durch mechanische Bearbeitung entfernt werden. Für Stahl mit <0,35% C (Kesselbleche) sind diese Vorsichtsmaßregeln nicht notwendig.Google Scholar
  31. 1.
    Die Firma Messer & Co. G. m. b. H., Frankfurt a. M., liefert unter der Bezeichnung „Ruckschutz“einen auf zwei hintereinanderliegenden großen Rollen laufenden Einspannwagen, der durch Drehen der hinteren, mit Kurbelgriff versehenen Laufrolle bewegt wird.Google Scholar
  32. 2.
    In Amerika wurden 450 mm starke Stahlgußköpfe mit Leuchtgas von 2 atü und Luft von 8 atü geschnitten. Es soll eine erhebliche Ersparnis an Brennstoffkosten gegenüber dem Sauerstoff-Wasserstoff-Verfahren erzielt werden. Vgl. V. d. I. Nachr. 1927, Nr. 6, S. 5.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer, Berlin 1929

Authors and Affiliations

  • Willy Pockrandt
    • 1
  1. 1.Staatlichen Maschinenbau- und Hüttenschule GleiwitzPoland

Personalised recommendations