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Zusammenfassung

Die Grundlage für die Mechanik der flüssigen und der gasförmigen Körper bildet die wohl ohne weiteres plausible Annahme, daß für die Gültigkeit der Grundgesetze der Mechanik, wie z.B. der Newtonschen Bewegungsgleichung, der Gleichgewichtsbedingungen, des d’Alembertschen Prinzips u. dgl. die Beschaffenheit des Massenteilchens, genauer gesagt: sein Aggregatzustand, unwesentlich sein muß. So ist die Beschleunigung stets bestimmt durch die sämtlichen auf ein Teilchen einwirkenden Kräfte und die Eigenmasse des Teilchens; Gleichgewicht ist vorhanden, wenn die Summe der Kräfte verschwindet, usw. Die Möglichkeit für diese Übertragung beruht darauf, daß man für irgendeinen Zeitmoment jedes Flüssigkeitsteilchen als erstarrt ansehen und auf dieses sodann die Regeln der „starren Mechanik“anwenden kann (Erstarrungsprinzip). Freilich muß bei dieser Übertragung vor allem die besondere Art der Kräftewirkung auf jedes Teilchen im Innern einer ausgebreiteten Flüssigkeit und sodann das Verhalten der Flüssigkeitsteilchen selbst unter dem Einfluß dieser Kräfte in geeigneter Weise zum Ausdruck gebracht werden.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1924

Authors and Affiliations

  • Theodor Pöschl
    • 1
  1. 1.Deutschen Technischen HochschulePragCzech Republic

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