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Wellenbewegung

  • H. Proetel
Part of the Handbibliothek für Bauingenieure book series (BAUINGENIEUR)

Zusammenfassung

Die Oberfläche jeder im Gleichgewicht befindlichen Flüssigkeit wird durch die auf sie einwirkenden Kräfte bestimmt; sie ist eine Ebene, wenn die Kräfte gleichmäßig verteilt und parallel sind, eine Kugelfläche, wenn sie gleichmäßig verteilt und nach einem Punkt gerichtet sind, wie z. B. annähernd die Schwerkräfte der Erde. Wird das Gleichgewicht einer Wassermenge mit freier Oberfläche durch eine äußere Einwirkung gestört, so gerät die Wassermenge in Schwingungen, die Oberfläche zeigt dann die bekannte Form der Wasserwellen. Dabei führen die einzelnen Wasserteilchen kreisende Bewegungen aus, ohne daß sie dauernd fortschreiten; nur die Wellenform, der Wechsel zwischen Erhebung und Vertiefung der Oberfläche, bewegt sich vorwärts. Die Erhebungen nennt man Wellenberge, die Vertiefungen Wellentäler. Der höchste Punkt eines Wellenberges heißt der Scheitel, der tiefste heißt Wellenfuß. Der senkrechte Höhenunterschied zwischen Scheitel- und Fußpunkt ist die Wellenhöhe, der Abstand zweier benachbarter Scheitel- oder Fußpunkte ist die Wellenlänge (vgl. Abb. 22).

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© Julius Springer in Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • H. Proetel
    • 1
  1. 1.MagdeburgDeutschland

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